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Fiebig spricht über die Zukunft der Reisebranche

Norbert Fiebig im Gespräch mit Roman Borch.
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Norbert Fiebig im Gespräch mit Roman Borch.

DRV-Präsident Norbert Fiebig ist sich der Herausforderungen der Reisebranche bewusst. In einem aufschlussreichen Travelholics-Podcast spricht er mit Roman Borch über die dringlichsten Aufgaben.

Nach der "Hauptstadt-Tagung" in Berlin im Oktober fand der zweite Teil der Jahrestagung vom Deutschen Reiseverband (DRV) vom 1. bis zum 4. Dezember im marokkanischen Taghazout statt. Knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich an diesem aufstrebenden Ort, um die Destination kennenzulernen und mit dem "Blick nach vorn" Branchenthemen zu diskutieren.

Zukunftsfragen wie Fachkräftemangel, Resilienz, Klimawandel, Nachhaltigkeit und Innovationen standen auf der Agenda. Im Rahmen der Sendung Travelholics führte der Podcaster Roman Borch mehrere Gespräche mit den Größen des deutschen Tourismus. Die Podcast-Serie läuft unter dem Motto "Voices from Morocco".

Das erste Gespräch führte Borch mit dem DRV-Präsidenten Norbert Fiebig. Fiebig erklärte, dass die Reisebranche – wie der Rest der deutschen Wirtschaft – Probleme habe, Fachkräfte zu bekommen. "Die Gastronomie und Hotellerie hat hier große Probleme. Das wissen wir. Und wir haben eine Umfrage gemacht. 70 Prozent haben Probleme, ihre offenen Stellen zu besetzen", sagte Fiebig. Das Problem beginne bereits "beim Heranziehen von Fachkräften", weil in der Reisebranche noch zu wenig ausgebildet werde. Das liege auch daran, dass es schwierig ist, Leute zu finden, die Interesse an der Branche haben und über Durchhaltevermögen verfügen. "Die Reisebüros haben in der Umfrage gesagt, dass nur noch 25 Prozent der Befragten im nächsten Jahr ausbilden wollen."

Fiebig äußerte sich unter anderem auch über touristische Infrastrukturen. Dabei erwähnte er, dass es nicht nur darum gehe, Resorts hinzustellen, sondern auch das "Maintaining" zu bewerkstelligen. Dies hätten die Touristiker in Marokko und anderswo mittlerweile verstanden.

Weitere Aussagen zum aktuellen Stand und zur Zukunft der Branche sind dem Podcast zu entnehmen.

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