Intrepid Travel steht für verantwortungsvolles Reisen

Intrepid Travel bietet weltweit nachhaltige Erlebnisreisen an. Im Fokus stehen vor allem Begegnungen mit den Einheimischen.
Intrepid Travel

Das gibt es nur einmal in der Reisebranche: Als einzige zertifizierte B-Corporation setzt der Erlebnisreisespezialist Intrepid Travel aus Australien auf soziales Engagement, ökologische Verantwortung und Transparenz.

Die Erfolgsgeschichte von Intrepid begann 1988 in Melbourne mit zwei Freunden und einem umgebauten Kipplaster.

Mit diesem LKW, vielen Vorräten und zwölf Backpacker-Freunden machten sich Darrell Wade und Geoff Manchester auf den Weg nach Zentralafrika für das Abenteuer ihres Lebens.
Intrepid bedeutet auf Deutsch "unerschrocken". Inspiriert von ihrem epischen Afrika-Roadtrip, gründeten Darrell Wade (Vierter von links) und Geoff Manchester (rechts) 1989 Intrepid Travel.
Intrepid bedeutet auf Deutsch "unerschrocken". Inspiriert von ihrem epischen Afrika-Roadtrip, gründeten Darrell Wade (Vierter von links) und Geoff Manchester (rechts) 1989 Intrepid Travel.
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Auf dem sechsmonatigen Roadtrip durch Länder wie Nigeria, Ruanda und Zaire (der heutigen Demokratischen Republik Kongo) reifte bei den beiden Australiern die Idee, selber Reisen zu veranstalten. Ihre Gäste sollten in kleinen Gruppen die Welt erfahren – so wie sie wirklich ist. Mehr noch: Von den Erlebnissen sollten nicht nur die Reisenden, sondern auch die Menschen und Gemeinden in den Zielgebieten profitieren.

Zurück in Australien gründeten Wade und Manchester 1989 Intrepid Travel, mit einer ersten Reise nach Thailand. Vom Küchentisch in Melbourne aus organisierte Wade die Tour, Manchester agierte als Guide vor Ort. Im ersten Jahr zählte man 46 Gäste. Was folgte – 2019 zählte Intrepid 460.000 Gäste aus aller Welt – ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.
Die Intrepid-Gründer Darrell Wade und Geoff "Manch" Manchester haben sich inzwischen aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, gehören aber weiter dem Board und Management an.
Die Intrepid-Gründer Darrell Wade und Geoff "Manch" Manchester haben sich inzwischen aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, gehören aber weiter dem Board und Management an.
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Essen, schlafen und reisen wie die Einheimischen

Die "Real Life Experiences" sind bis heute die Basis jeder Intrepid-Reise. Neben Sehenswürdigkeiten stehen deshalb lebensnahe Einblicke in den Alltag und in die lokale Kultur der Bevölkerung im Fokus. Dafür greift Intrepid auf das Know-how und die Kontakte des eigenen DMC-Netzwerks in mittlerweile 23 Ländern zurück.
Von Basic bis Premium
Die Erlebnisreisen von Intrepid werden in den Kategorien Basix, Original, Comfort und – ganz neu – Premium angeboten. Dazu gibt es Touren für spezielle Zielgruppen wie Familien, Aktive, Gourmets, Wildnis-Fans oder Millennials.

Gereist wird in kleinen, internationalen Gruppen, die ausschließlich von einheimischen, Englisch sprechenden Reiseleitern geführt werden. Wann immer möglich werden Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Reise "Galapagos Island Hopping": Anstatt an Bord eines Schiffs schläft man in kleinen, von Einheimischen geführten Hotels oder Pensionen und isst wie die Locals in landestypischen Restaurants.
James Thornton – hier vor dem Taj Mahal in Indien – ist seit 2017 CEO von Intrepid Travel. Der Brite startete seine Karriere als Investment-Manager, bevor er 2005 zum Erlebnisspezialisten wechselte. Er arbeitet in der Zentrale in Melbourne.
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Vom Start weg verankerten die Intrepid-Gründer Wade und Manchester eine "Balancing Purpose and Profit"-Philosophie in die Firmen-DNA: Man wollte nach Gewinn streben, aber zugleich stets einen positiven Beitrag für die Welt leisten. Das eine sollte nicht auf Kosten des anderen gehen.
Der weltgrößte B-Corp-Reiseveranstalter
Es ist das große Alleinstellungsmerkmal von Intrepid: Mit dem Status "B Corp" werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich regelmäßig auf ihre positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt überprüfen lassen und ihren Profit auch zur Lösung von sozialen und ökologischen Problemen einzusetzen. Etwa 3500 Firmen weltweit arbeiten nach diesem Prinzip, darunter beispielsweise Ben & Jerry's oder Patagonia.

Seit 2018 verpflichtet sich das Unternehmen als zertifizierte B-Corporation auch offiziell, Gemeinwohl und privatwirtschaftlichen Nutzen in Einklang zu bringen. "Einer unserer Leitgedanken ist, dass Reisen die Welt zu einem besseren Ort macht", betont CEO James Thornton immer wieder. Nachhaltig zu wachsen sieht der Brite angesichts von Herausforderungen wie Klimawandel und Overtourism als größte Herausforderung nicht nur für Intrepid, sondern für die gesamte Tourismusbranche.

Seit 2018 zertifiziert als B-Corporation


"Beispiel- und vorbildhaft für die Reisebranche"

Schon lange bevor es zum Megatrend und Wirtschaftsfaktor wurde, galt Intrepid in der Reisebranche als ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Der DRV zeichnete den Spezialisten bereits 2013 für seinen "ganzheitlichen und hohen Nachhaltigkeitsanspruch" aus und lobte den Veranstalter als "beispiel- und vorbildhaft für die Reisebranche".
Intrepid vs. Overtourism
Viele Intrepid-Reisen finden außerhalb der Stoßzeiten oder abseits der touristischen Hotspots statt. "Statt auf die Top-Ten-Destinationen konzentrieren wir uns auf die Top-Ten-Alternativen", sagt CEO James Thornton.

Seit 2010 agiert das Unternehmen klimaneutral und gleicht den CO₂-Ausstoß aller Reisen und Firmenstandorte aus. Die 2011 gegründete Intrepid Foundation unterstützt gut 130 Hilfsprojekte in Bereichen wie dem Gesundheits- und Bildungswesen sowie Umwelt- und Tierschutz. 2014 strich Intrepid als erster Veranstalter weltweit Elefantenreiten aus seinen Programmen. 2018 erfolgte die Zertifizierung zur B-Corporation. 2020 verpflichteten sie sich zu wissenschaftlich fundierten Nachhaltigkeitszielen.
Auf Recherche für die Women's Expeditions in Marokko: Zina Bencheikh (Mitte) ist Managing Director EMEA bei Intrepid. Bencheikh wurde in Marrakesch geboren und arbeitet vom Standort London aus.
Intrepid

Ein wichtiges Anliegen von Intrepid ist die Gleichstellung der Frau in der Reisebranche. Stellvertretend dafür steht das Engagement von Zina Bencheikh, Managing Director für Europa, den Nahen Osten und Afrika.
Wer bucht Intrepid?
Intrepid-Gäste sind 30 bis 50 Jahre alt, reiseerfahren, erlebnishungrig, neugierig und naturverbunden. Sie haben Interesse an Outdoor-Aktivitäten, aber auch an kulturellen Begegnungen und ihren Mitreisenden. Nachhaltigkeit im Urlaub und im Alltag ist ihnen wichtig. Rund 65 Prozent der Intrepid-Gäste sind Alleinreisende.

Als die gebürtige Marokkanerin vor vier Jahren Geschäftsführerin der Intrepid-DMC in Marrakesch wurde, arbeiteten 50 Reiseleiter für das Unternehmen. Keiner von ihnen war weiblich. Reisen zu leiten galt in Marokko als nicht geeignete Tätigkeit für Frauen. Erst das beharrliche Aufbegehren von Bencheikh änderte die Ansichten des marokkanischen Tourismusministeriums. Seitdem steigt die Zahl der Reiseleiterinnen im nordafrikanischen Land kontinuierlich.
Ich glaube fest daran, dass Reisen den Horizont der Menschen erweitert und Toleranz zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen schafft.
Zina Bencheikh, Managing Director EMEA

Auf Bencheikhs Konto gehen auch die Women's Expeditions: Die nur für Frauen konzipierten und von Frauen geleiteten Reisen wurden 2018 ins Programm aufgenommen und entwickelten sich schnell zum Bestseller. Die erste Tour führte nach Marokko. Dort wurde unter anderen einen Hammam mit einheimischen Frauen und eine Künstlergenossenschaft von Teppichweberinnen besucht.

#PressForProgress


"Vom Survival- in den Revival-Modus"

2020 war für den Spezialisten – wie für fast alle Reiseveranstalter weltweit – ein einschneidendes Jahr. Nachdem 2019 noch umgerechnet 14 Mio. Euro Gewinn erzielt werden konnte, brachte die Wucht der Pandemie zeitweilig das gesamte internationale Geschäft zum Erliegen. Allein die Stornierungen summierten sich auf umgerechnet 13 Mio. Euro Rückzahlungen an die Kunden. Fast die Hälfte aller Arbeitsplätze wurde abgebaut.

Immerhin: Im Zuge des weltweiten Neustarts des Tourismus ist wieder in Land in Sicht. Aktuell hat Intrepid 800 Reisen in 100 Ländern im Programm. (2019 waren es 2700 Trips in 120 Nationen.) Im September 2021 konnten 186 Reisen in 23 Ländern durchgeführt werden – ein Rekord seit Beginn der Pandemie.
Barbara Glanz – hier in der Masai Mara in Kenia – ist General Manager Europe B2B bei Intrepid. Glanz leitete lange Zeit das Deutschland-Büro des Nordamerika-Spezialisten Suntrek, der 2008 von Intrepid übernommen wurde.
Barbara Glanz – hier in der Masai Mara in Kenia – ist General Manager Europe B2B bei Intrepid. Glanz leitete lange Zeit das Deutschland-Büro des Nordamerika-Spezialisten Suntrek, der 2008 von Intrepid übernommen wurde.
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2000 Reisebüro-Partner
Beim Vertrieb setzt Intrepid auf den Counter. Rund 2000 deutsche Partneragenturen gehören zum Netzwerk, sie generieren die Hälfte aller Buchungen. Da sei aber "noch viel Luft nach oben", sagt Barbara Glanz, als General Manager für das B2B-Geschäft in Europa verantwortlich.

"Intrepid ist vom Survival- in den Revival-Modus übergegangen", fasst Barbara Glanz, General Manager Europe B2B, zusammen. Insgesamt würden die Anfragen und Buchungen sowohl für die Wintersaison als auch für Sommer 2022 kontinuierlich steigen, vor allem aus Deutschland, der Schweiz und Nordamerika. Gefragt seien neben europäischen Zielen wie Griechenland, Kroatien, der Türkei und Island auch Destinationen wie Jordanien und Marokko.

Global gesehen seien für 2022 insbesondere die Antarktis, Nepal, Japan und Peru die Bestseller – "Destinationen, die offensichtlich ganz oben auf der Bucket List unserer Kunden stehen", sagt Glanz. Die 57-Jährige beobachtet wegen der Corona-Zeit auch einen verstärkten Trend zu Rad- und Wanderreisen.

Neu im Portfolio ist die Premium-Kategorie. Der Start war vielversprechend: "Nach so langer Zeit ohne Reisen wollen sich die Kunden ein höheres Niveau an Unterbringung und Service gönnen", glaubt Glanz.
One Voice lenkt die Aufmerksamkeit von Expedienten auf Spezialveranstalter, die mit dem Fair Deal einen verlässlichen Partner für die Reisebüros darstellen. Und genau so möchten wir wahrgenommen werden.
Barbara Glanz, General Manager Europe B2B

Eintauchen in die Esskultur: Bei der "Premium India"-Reise genießen die Gäste ein traditionelles Rajasthani-Mahl, eine Streetfood-Tour und ein selbst gekochtes Abendessen bei einer einheimischen Familie.
Eintauchen in die Esskultur: Bei der "Premium India"-Reise genießen die Gäste ein traditionelles Rajasthani-Mahl, eine Streetfood-Tour und ein selbst gekochtes Abendessen bei einer einheimischen Familie.
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Große Pläne zum Restart

Im aktuellen Jahresbericht schreibt CEO James Thornton: "Nach einem Jahr, das seinesgleichen sucht, ist Intrepid wieder in der Position, um zu wachsen." Intrepid habe die Krise genutzt, um sich die Zukunft des Unternehmens neu vorzustellen. Konkret heißt das: Mithilfe des neuen französischen Partners Genaigry will man 2025 der erste nachhaltig agierende Erlebnisreisen-Veranstalter sein, der die Umsatzmarke von einer Milliarde Australische Dollar (etwa 620 Mio. Euro) knackt. 

Das ist eine gute Nachricht. Denn je mehr Menschen mit Intrepid reisen, desto mehr kann der Veranstalter seine nicht monetären Unternehmensziele verfolgen, sprich: Die Welt zu einem besseren Ort machen.
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