Als Deutschland-Chef

Konrad Guldon führt weiter den Polen-Tourismus

Konrad Guldon bleibt Deutschland-Chef des polnischen Fremdenverkehrsamts.
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Konrad Guldon bleibt Deutschland-Chef des polnischen Fremdenverkehrsamts.

Konrad Guldon, Leiter des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland, wurde in seinem Amt bestätigt. Der aus Stettin stammende Tourismus-Experte hatte vor knapp drei Jahren seine Tätigkeit in Berlin aufgenommen.

Bei der turnusmäßigen Neuausschreibung setzte sich der 42-Jährige gegen mehrere Mitbewerber durch und kann nun für weitere drei Jahre das Reiseland Polen in Deutschland vertreten. Nach deutlichen Rückgängen bei den Reisen ins östliche Nachbarland als Folge der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine hofft er auf einen raschen Aufschwung.

"Zuletzt bemerkten wir eine deutlich gestiegene Nachfrage von deutschen Gästen, insbesondere nach Reisen an die polnische Ostseeküste oder nach Niederschlesien", betont er. "Das lässt mich auf eine zufriedenstellende Sommersaison hoffen."

Wie berichtet hoffen auch Reiseveranstalter darauf, dass die mittel- und osteuropäischen Staaten im Laufe des Jahres wieder anziehen. Insbesondere mit Beginn des Krieges in der Ukraine war für diese Länder eine Verunsicherung bei den Kunden eingetreten, wie etwa Fit-Reisen berichtet. Dabei zählen gerade Ungarn, Polen oder Tschechien zu den großen Anbietern von Wellness- und Kururlaub und sind in diesem Segment wichtige Ziele.

Doch Fit-Geschäftsführer Nils Asmussen gibt zu bedenken: "Die derzeitige Beobachtung ist nicht repräsentativ für das ganze Jahr, und es ist gut möglich, dass die Reisebuchungen beispielsweise für Polen im Sommer wieder stark anziehen werden."

Auch im Mice-Segment erhofft sich Polen einen Wiederaufschwung. Im November findet in Krakau die Jahrestagung der Icca statt, des weltweit wichtigsten Verbandes im Meeting- und Event-Segment. Auf der kürzlich stattgefundenen Mice-Messe Imex in Frankfurt hat Polen offensiv für die Veranstaltung geworben.

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