Verzögerung auf der Meyer-Werft

Carnival erhält die Jubilee erst zwei Monate später

Das Jubilee-Schwesterschiff Mardi Gras
Meyer Werft
Das Jubilee-Schwesterschiff Mardi Gras

Ihr Name ist gerade nicht Programm: Der Bau der Jubilee verzögert sich aufgrund von Lieferkettenproblemen. Das neue LNG-Schiff mit Achterbahn kommt deshalb erst zwei Monate später in die USA als geplant.

Der weltgrößte Kreuzfahrt-Konzern muss die Jungfernfahrt seines neuen LNG-Schiffs Jubilee verschieben. Die Meyer-Werft, auf der das Schiff derzeit gebaut wird, hat die Reederei über Verzögerungen beim Bau infomiert. Der zunächst anvisierte Ablieferungstermin im Oktober 2023 wird aufgrund logistischer Probleme bei den Lierferketten auf Anfang Dezember 2023 verschoben. Die Jubilee kann deshalb erst am 23. Dezember 2023 ihre erste kommerzielle Kreuzfahrt unternehmen.

"Dies ist eine enttäuschende Nachricht, aber nach der Benachrichtigung durch die Werft werden wir unsere Gäste so schnell wie möglich informieren", sagte Christine Duffy, Präsidentin von Carnival Cruise Line.

Es müssen die ursprünglich für den 30. Oktober 2023 vorgesehene Atlantik-Überquerung von Southampton (Großbritannien) nach Galveston (Texas/USA) sowie fünf Karibik-Kreuzfahrten ab Galveston gestrichen werden.

Die Jubilee ist nach der Mardi Gras und der Carnival Celebration das dritte Schiff der sogenannten Helios-Klasse und ebenso wie ihre beiden Schwesterschiffe wird LNG für den Antrieb genutzt. Ein Highlight des Trios ist eine 220 Meter lange Achterbahn auf dem Oberdeck. Bis zu 5228 Reisegäste können auf der Jubilee an Bord gehen.

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