Umwelt und Sicherheit

"Stern"-Ranking sieht Fridtjof Nansen auf Platz 1

Die Fritjof Nansen wurde als umweltfreundlichstes Schiff ausgezeichnet.
Hurtigruten
Die Fritjof Nansen wurde als umweltfreundlichstes Schiff ausgezeichnet.

Laut einem Ranking der Zeitschrift "Stern" sind die Fridtjof Nansen von Hurtigruten und die Scarlet Lady von Virgin Voyages die umweltfreundlichsten und sichersten Kreuzfahrtschiffe. Aber auch Schiffe der Großreedereien Aida, Costa und MSC schneiden gut ab.

Das Magazin "Stern" hat zusammen mit Scope ESG Analysis erstmals ein Ranking der umweltfreundlichsten und sichersten Kreuzfahrtschiffe herausgebracht. Demnach landeten das Hurtigruten-Hybridschiff Fridtjof Nansen und die Scarlet Lady von Richard Bransons Virgin Voyages mit gleicher Punktzahl auf Rang 1.

Den zweiten Platz teilen sich gleich sechs Schiffe: Aida Perla und Aida Stella, die Costa Fascinosa, der Dreimastsegler Running on Waves, der Luxuskreuzer Seven Seas Voyager sowie die Sky Princess von Princess Cruises. Die drittbeste Wertung erzielten die Costa Smeralda, die Le Bellot und die Le Jacques Cartier von Ponant, die MSC Grandiosa und die Viking Jupiter von Viking Ocean Cruises.

Wie es heißt, gehe es bei dem Ranking unter anderem darum, welchen Beitrag die Schiffe zur Erreichung der Klimaziele leisten. Auch wurden Emissions- und Wasserreinigungssysteme, aber auch Alter des Schiffs oder die Flaggenzugehörigkeit bewertet. So soll die Liste zu 70 Prozent auf einem Umweltscore und zu 30 Prozent auf einem Sicherheitsscore beruhen. 

Doch wie häufig bei Untersuchungen dieser Art sind die genauen Kriterien und ihre Anwendung nicht klar nachzuvollziehen. Es fällt beispielsweise auf, dass unter den Spitzenplätzen außer der Costa Smeralda keines der Schiffe ausschließlich mit dem umweltfreundlichen LNG betrieben wird. Nur die Aida Perla kann durch ihren Dual-Fuel-Motor teilweise mit LNG betankt werden.

Insgesamt wurden mehr als 400 Kreuzfahrtschiffe untersucht und 149 Schiffe mit überdurchschnittlichem Ergebnis ausgezeichnet. Wie es heißt, wolle der "Stern" "umweltbewussten Reisenden eine Entscheidungshilfe und der Branche einen Anreiz bieten, weiter in Nachhaltigkeit zu investieren".

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