Sitz in Hamburg

Costa gründet Abteilung für Dekarbonisierung

Diverse Kreuzfahrt-Reedereien haben sich der CO2-Reduktion verschrieben.
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Diverse Kreuzfahrt-Reedereien haben sich der CO2-Reduktion verschrieben.

Mit einer neuen Abteilung für Dekarbonisierung will Costa seine Klimaziele 2050 erreichen. Costa-CEO Michael Thamm kündigt große Anstrengungen an, um Konzepte zur Dekarbonisierung des Betriebs zu erarbeiten.

Angesiedelt ist die neue Abteilung bei der Einheit Carnival Maritime mit Sitz in Hamburg.

Die neue Abteilung, die das wissenschaftliche und technische Know-how der Kreuzfahrt-Reederei dazu unter einem Dach vereint, wird für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele der Costa- und Aida-Flotten bis 2050 verantwortlich sein. 



Der Fokus soll dabei auf Forschung und Entwicklung, Energiemanagement sowie Datenanalyse liegen, um die benötigte Roadmap zu entwickeln, die zu einem emissionsfreien Schiffsbetrieb führen soll. 

Costa entwickelt aktuell in Zusammenarbeit mit Partnern Abgasreinigungssysteme der nächsten Generation. Die Entwicklungen in der Anwendung alternativer Kraftstoffe sollen den Kreuzfahrtschiffen eine flexible Nutzung kohlenstoffarmer Energie ermöglichen. 



"Die Bekämpfung des Klimawandels erfordert große Anstrengungen und Engagement. Wir glauben, dass die Schaffung unserer neuen engagierten Task Force ein Schlüsselfaktor ist, um die Entwicklung neuer Konzepte zu beschleunigen, die uns dazu bringen können, bis 2050 einen CO₂-neutralen Betrieb zu erreichen", erklärte Costa-CEO Michael Thamm. 

1 Kommentar

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1.
Michael Heinrich
Erstellt 17. Juni 2022 16:29 | Permanent-Link

Das ist ja toll ...



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