Programm 2023

Hurtigruten legt Fokus auf Pol-Expeditionen

Das Expeditionsschiff Fridtjof Nansen von Hurtigruten Expeditions wird hybrid angetrieben. Die norwegische Reederei bietet in der Saison 2023/24 eine große Auswahl an Reisen in Kaltgewässer.
Hurtigruten
Das Expeditionsschiff Fridtjof Nansen von Hurtigruten Expeditions wird hybrid angetrieben. Die norwegische Reederei bietet in der Saison 2023/24 eine große Auswahl an Reisen in Kaltgewässer.

Hurtigruten Expeditions stellt das Reiseprogramm für die Saison 2023/24 vor. Die Seereisen führen auf gut 150 Routen zu fünf Kontinenten. Zu den Höhepunkten zählen die Expeditionen zu den Galapagos-Inseln, in die Antarktis und Arktis sowie nach Westafrika.

Zudem hat Hurtigruten neue, nachhaltige Alaska-Expeditionen aufgelegt.

Die Saison 2023/24 umfasst das nach eigenen Angaben bisher größte Reiseangebot in der gut 125-jährigen Geschichte von Hurtigruten Expeditions. Die Reederei betreibt eine Flotte von acht, teils neu gebauten Expeditionsschiffen. Die Postschiffroute wird von der Schwester Hurtigruten Original mit weiteren acht Schiffen bedient.

Die Höhepunkte der Saison 2023/24


Hurtigruten Expeditions legt vier verschiedene Routen rund um die Galapagos-Inseln auf. Sie werden an Bord des frisch modernisierten Expeditionsschiffs Santa Cruz II in Zusammenarbeit mit Metropolitan Touring durchgeführt. Die Hurtigruten Group hat erst kürzlich einen Anteil von 24,9 Prozent an dem ecuadorianischen Unternehmen erworben.

Für deutsche Reisegäste einfach zu erreichen sind die ganzjährigen Expeditions-Seereisen ab Hamburg nach Norwegen. Diese vierzehntägigen Reisen mit dem Hybrid-Expeditionsschiff Otto Sverdrup beginnen in Hamburg.

Mit 34 Abfahrten in die Antarktis zählt Hurtigruten Expeditions zu einem der größten Anbieter für Reisen in die Südpol-Region. Mit drei Schiffen werden dabei auch die Falklandinseln und Südgeorgien erkundet. Die Expeditionen dauern zwischen zwölf und 23 Tagen, darunter mehrere 16-tägige Expeditionen, auf denen in abgelegene Gegenden südlich des Polarkreises vorgedrungen werden soll.

Zeit mitbringen müssen Gäste, die die Expeditions-Seereisen von Pol zu Pol unternehmen wollen. Diese 66- bis 94-tägigen Entdeckungsreisen führen von der Arktis in die Antarktis und verbinden unter anderem Alaska, Island, Grönland, die Nordwestpassage, Südamerika und die Antarktis. Zur Seefahrt dazu gehören berühmte Passagen wie die Fahrt über den Polarkreis, durch den Panamakanal und durch die Drake-Passage.

Zum neuen Programm gehören auch einzigartige Expeditions-Seereisen nach Alaska und zum arktischen Spitzbergen, in dem Hurtigruten vor 126 Jahren gegründet wurde.

Weitere Highlights des Hurtigruten Expeditions Programms 2023/24 umfassen acht Island-Umrundungen sowie Expeditions-Seereisen zur Ost- und Westküste Grönlands und zu den chilenischen Fjorden.

Für die Saison 2023/24 werden die Teams auf allen Schiffen von Hurtigruten Expeditions noch weiter vergrößert. Außerdem wird die Expeditionsausrüstung auf den Schiffen aufgestockt. Für Reisegäste bedeutet das eine größere Auswahl an Aktivitäten, dazu gehören Erkundungen und Anlandungen mit kleinen Landungsbooten, Wanderungen, Kajak-Ausflüge, Vorträge und wissenschaftliche Projekte.

In Nachhaltigkeit investiert

Die Reederei hat die Zeit der Pandemie für nachhaltige Investitionen und Modernisierungen genutzt, darunter die flottenweite Installation von Landstromanschlüssen und die Einrichtung von Science Centren auf allen Schiffen. Das Wissenschaftsprogramm von Hurtigruten Expeditions ermöglicht Forscherinnen und Forschern wissenschaftliche Projekte auf Expeditionsreisen durchzuführen. Die Gäste sind zudem eingeladen, sich bei Bürgerwissenschaftsprojekten einzubringen.

Bis zum 1. Mai läuft noch die Bewerbungsphase um eine Unterstützung durch die Hurtigruten Foundation. Diese lädt Initiativen und Organisationen an der Nordseeküste sowie rund um Hamburg und Cuxhaven ein, sich um eine Projektfinanzierung zu bewerben. Die Stiftung fördert Klima- und Naturschutzprojekte in all jenen Regionen, in denen die Hurtigruten Expeditionsschiffe unterwegs sind. Allein in den vergangenen zwölf Monaten konnte mithilfe der Stiftung der Schutz bedrohter Vögel auf den Galapagos-Inseln, Walforschungs-Studien an der Pazifikküste und in der Antarktis sowie ein Bildungsprojekt in Argentinien gefördert werden.

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