Neues LNG-Kreuzfahrtschiff

P&O-Schiff Arvia wird ins Meer geschleppt

Die Arvia – hier in einem Animationsbild – wird zunächst über die Ems nach Eemshaven geschleppt, um dann aus eigener Kraft nach Bremerhaven zu fahren.
P&O Cruises
Die Arvia – hier in einem Animationsbild – wird zunächst über die Ems nach Eemshaven geschleppt, um dann aus eigener Kraft nach Bremerhaven zu fahren.

Die Arvia hat das Baudock der Papenburger Meyer-Werft verlassen. Nun steht für den Cruise Liner der Helios-Klasse die Überführung auf der Ems zur Nordsee an.

Das auf der Meyer-Werft gebaute Kreuzfahrtschiff Arvia soll am Sonnabend zur Nordsee überführt werden. Nach Angaben des Papenburger Unternehmens soll das Schiff, das von der britischen Reederei P&O Cruises in Auftrag gegeben wurde, um 7 Uhr die Dockschleuse in Papenburg passieren.


Die Ariva werde die Emsfahrt in Richtung Nordsee rückwärts und mit Unterstützung zweier Schlepper zurücklegen. Diese Art der Überführung habe sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Die Wasserstraßen- und-Schifffahrtsverwaltung hat für die Überführung die Sperrung der Ems in diesem Bereich für die sonstige Schifffahrt angekündigt. Das Emssperrwerk wird den Angaben zufolge bereits am Freitag gegen 8.30 Uhr vollständig geschlossen.

Der Meyer-Werft zufolge wird die Arvia nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Die Ankunft sei dort für Montag geplant. Nach technischen und nautischen Erprobungen werde das Schiff dann für die spätere Ablieferung an P&O Cruises Kurs auf Bremerhaven nehmen.

Nach Angaben der Meyer-Werft ist das Kreuzfahrtschiff 345 Meter lang und soll 5200 Passagieren Platz bieten. Es wird mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben. Die Arvia ist baugleich zu ihrem Schwesterschiff Iona, das 2020 ausgeliefert wurde.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.



stats