Nachhaltigkeit

Royal Caribbean verbündet sich mit Meyer Turku

Flüssiggas statt Diesel: Das Funship Icon of the Seas setzt beim Antrieb auf eine sogenannte Brückentechnologie.
Royal Caribbean International
Flüssiggas statt Diesel: Das Funship Icon of the Seas setzt beim Antrieb auf eine sogenannte Brückentechnologie.

Bis 2050 soll die gesamte Kreuzfahrt klimaneutral werden. Royal Carribean verbündet sich dafür mit der Werft Meyer Turku. Ein Fahrplan für die Herstellung klimaneutraler Schiffe in Finnland soll ausgearbeitet werden.

Der US-Kreuzfahrt-Konzern Royal Caribbean hat eine Kooperation mit der finnischen Werft Meyer Turku und der Regierung des nordischen Landes geschlossen. Die Werft, die zur deutschen Meyer Werft in Papenburg gehört, baut seit Längerem Cruise Liner für die US-Amerikaner. Die Icon of the Seas ist das jüngste Exemplar aus der Vertragsbeziehung. Das neue Flaggschiff von Royal Carribean wird im kommenden Januar sein Debüt feiern.

Nun verkünden Royal Carribean und Meyer Turku, dass ein Fahrplan für die Herstellung klimaneutraler Schiffe in Finnland ausgearbeitet werden soll. Konkreteres wurde bislang nicht bekannt. Hintergrund: Royal Carribean hatte 2021 wie auch alle anderen großen Kreuzfahrt-Reedereien erklärt, bis zum Jahr 2050 die Klimaneutralität zu erreichen. Royal Carribean will den Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zu 2019 bis 2025 im zweistelligen Prozentbereich reduzieren.

Wie es recht schwammig heißt, sollen Netzwerke unterstützt und neue Lösungen entwickelt werden. Es wird von der Stärkung der Innovationskraft von Meyer Turku, der Royal Caribbean Group und der maritimen Wirtschaft geredet. Zudem wollen die Partner eine digitale Demonstration eines klimaneutralen Schiffes als Teil des Entwicklungsprogramms aufbauen.

Meyer Turku hat sich laut der Vereinbarung auch die Aufträge für den Bau zweier noch nicht benannter weiterer Schiffe der Icon-Klasse von Royal Caribbean gesichert. Derzeit baut die Werft auch die Mein Schiff 7 für TUI Cruises. TUI Cruises ist ein Joint Venture des TUI-Konzerns und Royal Carribean.

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