Meyer-Werften

Schiffbauer will Zukunft mit Stiftungen sichern

Die in der Papenburger Werft gebauten Schiffe müssen über die Ems überführt werden.
Michael Wessels/Meyer Werft
Die in der Papenburger Werft gebauten Schiffe müssen über die Ems überführt werden.

Um die Zukunft der Meyer-Werften zu sichern, gründet die Unternehmerfamilie zwei Familienstiftungen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Unternehmensgruppe mit Standorten in Papenburg, Rostock und Turku in Händen der Familie bleibt.

Das sagte ein Unternehmenssprecher in Papenburg. Zuvor hatte Werftchef Bernard Meyer die Belegschaft in Papenburg informiert. Meyer ist weltweit vor allem für den Bau von Kreuzfahrtschiffen bekannt.

Meyer sei dabei, die Unternehmensführung an die siebte Generation zu übergeben, sagte der Sprecher. Sohn Jan Meyer arbeitet seit 2008 im Unternehmen und leitet derzeit Meyer Turku. Tim Meyer trat zum 1. Juni in die Geschäftsführung ein und Paul Meyer hat die Verantwortung für die IT aller Standorte.

Die Familienstiftungen – eine für die deutschen Standorte, eine für Finnland (Turku) – sollen in Deutschland angesiedelt werden. Das Familienunternehmen Meyer Werft besteht seit 221 Jahren. (dpa)

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