Marketingkampagne

Mehr Umweltschutz – MSC sieht sich auf gutem Weg

Die MSC Euribia sticht dieses Jahr erstmals in See.
MSC
Die MSC Euribia sticht dieses Jahr erstmals in See.

Von 2008 bis heute hat MSC Cruises den Kohlenstoffausstoß seiner Flotte um 35 Prozent gesenkt. Damit wirbt die Kreuzfahrt-Reederei nun – auch mit einer globalen Marketingkampagne.

Anlässlich der neuen globalen Marketingkampagne hat MSC Cruises einige Zahlen zu seinen Anstrengungen für mehr Klimaschutz veröffentlicht. "Von 2017 bis 2023 haben wir mehr als acht Milliarden Euro in eine modernere und effizientere Flotte mit zehn neuen Schiffen investiert, die alle umwelttechnisch fortschrittlicher sind als die vorherigen", sagt MSC-Cruises-Präsident Pierfrancesco Vago. Die bisherigen Bemühungen der Kreuzfahrt-Division hätten seit 2008 zu einer Verringerung der Kohlenstoffintensität um 35 Prozent beigetragen, heißt es weiter. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO hat das Ziel einer Verringerung der Kohlenstoffintensität um 40 Prozent bis 2030 ausgegeben.

MSC Cruises schreibt in der Pressemitteilung zudem, dass die Landstromtechnologie seit Ende des vergangenen Jahres in 65 Prozent der Flotte eingebaut ist. Weitere Schiffe würden nachgerüstet, sobald die Häfen auf ihren Reiserouten Landstrom zur Verfügung stellen. "MSC Kreuzfahrten setzt sich dafür ein, wo immer möglich Landstrom zu nutzen", heißt es.

Auf den meisten Schiffen der Flotte seien hybride Abgasreinigungssysteme installiert, die den Ausstoß von Schwefeloxiden um 98 Prozent reduzieren. Selektive katalytische Reduktionssysteme seien auf den neuesten Schiffen installiert, die die Stickoxidemissionen um bis zu 90 Prozent reduzieren.

MSC Cruises erklärt, dass mit LNG-Antrieb die Emissionen von Luftschadstoffen wie Schwefeloxiden und Feinstaub nahezu eliminiert, Stickoxide stark reduziert und eine CO2-Reduktion von bis zu 25 Prozent erreicht wird. Derzeit verfügt MSC Cruises mit der World Europa allerdings nur über ein LNG-Schiff. Mit diesem Schiff testet MSC Cruises eine Festoxid-Brennstoffzellentechnologie, die das Potenzial hat, die Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren zu reduzieren. "Wir beabsichtigen, diese Technologie bei künftigen Neubauten weiter voranzutreiben und den Einsatz von Brennstoffzellen auszuweiten", heißt es.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.



stats