Indonesien

Corona-Ausbruch – Queen Elizabeth muss Route ändern

Die Queen Elizabeth startete ihre derzeitige Reise in Sydney.
Cunard
Die Queen Elizabeth startete ihre derzeitige Reise in Sydney.

Jeder zehnte der Kreuzfahrt-Reisegäste soll positiv auf Corona getestet worden sein. Bali lässt deshalb den Cruise Liner nicht andocken. Erst Mitte November gab es auf der Majestic Princess, ebenfalls in der Region unterwegs, auch solch einen Ausbruch.

Die Behörden auf Bali haben der Queen Elizabeth die Einfahrt in den Hafen aufgrund eines Corona-Ausbruches verweigert. Laut indonesischen Medien sollen etwa zehn Prozent der Reisenden und der Besatzung des Schiffes positiv auf Corona getestet worden sein. Das Schiff hat eine maximale Kapazität von etwa 2000 Reisegästen, dazu kommen etwa 1000 Besatzungsmitglieder.

Das Kreuzfahrtschiff der Cunard Line war am 15. November zu einer zweiwöchigen Kreuzfahrt in Sydney ausgelaufen. Nach Gesprächen zwischen der Kreuzfahrt-Reederei und indonesischen Behörden ist das Schiff nun von seiner geplanten Route abgewichen und steuert stattdessen den australischen Hafen Fremantle an. Fremantle war zugleich das finale Reiseziel. "Leider können wir Indonesien aufgrund der steigenden Zahl von Übertragungen in der australischen Gesellschaft, die sich auch auf verschiedene Kreuzfahrt-Gesellschatfen auswirken, derzeit nicht besuchen", teilte Cunard australischen Medien mit.

Corona-Ausbrüche, speziell der Omikron-Variante, sind in der Region weiterhin ein Problem. Das Kreuzfahrtschiff Majestic Princess kehrte Mitte November mit 800 Covid-19-Fällen nach Sydney zurück. Die infizierten Reisegäste wurden von den anderen getrennt gehalten und angewiesen, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden, so die Gesundheitsbehörde von New South Wales.

Das Auftreten neuer Omikron-Subvarianten treibt die Übertragungsraten in Australien in die Höhe, und die Kreuzfahrtbranche ist von diesem allgemeinen Trend betroffen. Die Präsidentin von Carnival Australia, Marguerite Fitzgerald, sagte Mitte November in einer Erklärung, dass das Unternehmen auf den letzten Reisen höhere Raten von Covid-19-Positiven festgestellt hat, obwohl es Vorsichtsmaßnahmen wie Tests vor dem Einschiffen beibehält.

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