Viertes Terminal

MSC expandiert stärker in die USA

Der Hafen von Galveston im US-Bundesstaat Texas.
MSC Cruises
Der Hafen von Galveston im US-Bundesstaat Texas.

Nicht nur den deutschen Markt hat die italienische Reederei stärker im Visier. Nun will die Kreuzfahrt-Sparte der finanzstarken MSC Group ein viertes Terminal in den USA bauen. Ein klares Signal an die Platzhirsche Carnival, Royal Carribean & Co.

MSC Cruises, die drittgrößte Kreuzfahrt-Reederei der Welt, will stärker in den US-Markt expandieren. Die in Genf ansässige Reederei hat dazu im ersten Schritt eine unverbindliche Absichtserklärung mit dem Hafenbetreiber Galveston Wharves in Texas unterschrieben.

In dem Dokument wird die Entwicklung und der Betrieb eines dann vierten Terminals in dem Hafen beschrieben. Dieses vierte Kreuzfahrt-Terminal könnte 925 neue Arbeitsplätze und jährliche Einnahmen in Höhe von 177 Mio. US-Dollar generieren.

Die Schiffe des nicht börsennotierten Unternehmens fahren derzeit von den Häfen Port Canaveral und Miami in Florida ab. Im April 2023 wird MSC auch ab New York City starten.

MSC-Rivale Royal Caribbean hatte im vergangenen November ein 125 Mio. Dollar teures "Null-Energie"-Kreuzfahrt-Terminal in Galveston in Betrieb genommen und damit seine Präsenz im Lone Star State gefestigt. Die Allure of the Seas wird dort für die Winter- und Sommersaison 2022/23 stationiert sein, bevor sie nach Florida verlegt wird. Die Harmony of the Seas wird im Jahr 2024 ab Galveston in See stechen.

Mit der Reederei Princess Cruises hatte sich erst jüngst ein weiterer Marktteilnehmer Texas zugewandt. Am vergangenen Wochenende kehrte die Reederei, die zum Branchenprimus Carnival gehört, nach einer sechsjährigen Pause nach Galveston zurück, wo die Ruby Princess bis April eine Reihe von fünf- bis elftägigen Kreuzfahrten, hauptsächlich in der westlichen Karibik, sowie zwei 16-tägige Panamakanal-Reisen zwischen Galveston und San Francisco unternehmen wird.

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