American Queen Voyages

US-Kreuzfahrtanbieter ändert seinen Namen

Die American Empress befährt für American Queen Voyages die Flüsse Columbia und Snake River im Nordwesten der USA. Florian Schneider ist der Vertriebsleiter des Unternehmens für den D/A/CH-Markt.
American Queen Steamboat Company
Die American Empress befährt für American Queen Voyages die Flüsse Columbia und Snake River im Nordwesten der USA. Florian Schneider ist der Vertriebsleiter des Unternehmens für den D/A/CH-Markt.

Aus "American Queen Steamboat Company" wird "American Queen Voyages": Das US-Unternehmen wechselt den Namen, weil der Kreuzfahrt-Anbieter längst nicht mehr nur Schaufelraddampfer im Angebot hat.

Unter dem neuen Namen hat der Kreuzfahrt-Anbieter drei weitere neue Marken geschaffen: American Queen Voyages River, American Queen Voyages Lakes & Ocean und American Queen Voyages Expedition. Unter den jeweiligen Marken fasst das Unternehmen seine Angebote in den Bereichen Fluss, Seen und Hochsee sowie seine Expeditionsangebote zusammen, die es von 2022 an geben wird. Teil des Rebrandings ist auch ein neuer Claim. Dieser lautet: "Discovery runs deep".


American Queen Voyages River: Die Marke steht für das ursprüngliche Geschäft des Unternehmens. Es startete mit Flussfahrten in Schaufelraddampfern. Drei Schiffe sind für die Reederei in diesem Bereich inzwischen im Einsatz: Die American Queen, die unter anderem von den Flusshafenstädten Memphis, New Orleans, Cincinnati, Louisville, Pittsburgh, St. Louis und Minneapolis startet. Die American Empress, die im pazifischen Nordwesten unterwegs ist, und die American Duchess, die auf dem Mississippi fährt.

American Queen Voyages Lakes & Ocean: Diese Marke umfasst die Reisen der Marke nach Kanada, zu den Großen Seen, nach Neuengland und an die Ostküste sowie nach Mexiko und auf die Halbinsel Yucatán. Die Reederei bot sie zuvor unter dem Namen Victory Cruise Lines an. Unter dieser Marke fahren zwei baugleiche, für 202 Passagiere ausgelegte Schiffe, die nun die Namen tragen Ocean Voyager und Ocean Navigator. Früher hießen sie Victory I und Victory II.

American Queen Voyages Expedition: Zu dieser Marke gehören die neu gebauten Schiffe Ocean Victory und Ocean Discoverer. Die Neubauten sind für 186 Reisende ausgelegt und werden All-Inclusive-Kreuzfahrten nach Alaska durchführen. Geplant ist dabei nicht nur die Erkundung des Tierreichs, sondern auch Begegnungen mit Vertretern der First Nations von Alaska.

"Die American Queen Steamboat Company hat einen weiten Weg zurückgelegt, seit sie vor zehn Jahren mit nur einem Dampfschiff, der American Queen, mit ihrem charakteristischen roten Schaufelrad an den Start ging", sagt Florian Schneider, Vertriebsleiter für den D/A/CH-Markt der Reederei. "Seitdem ist die Schaufelraddampferflotte auf drei Schiffe auf dem Mississippi und einem auf den Flüssen Columbia und Snake gewachsen."

Mit der Einführung der Victory Cruise Lines auf den Großen Seen und in Alaska sei jetzt ein ausgezeichneter Zeitpunkt, sich in American Queen Voyages umzubenennen, erläutert Schneider weiter. Denn im nächsten Jahr stehe die Inbetriebnahme des ersten Expeditionsschiffs, der Ocean Victory, bevor.

Die Position des Vertriebsleiters für den D/A/CH-Markt wurde von der Reederei erst kürzlich geschaffen. Generalhandelsvertreter (General Sales Agent) ist in Europa das Unternehmen Light Blue Travel mit Sitz in Großbritannien.

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