Future Week 31.8. bis 3.9.

Kundengeldabsicherung ab November – so geht's

Diese Experten für Kundengeldabsicherung sind auf dem fvw|TravelTalk Kongress dabei: Claus-A. Schlünken (Aon Deutschland), Carsten Dreyer (TAS), Rechtsanwalt Frank Hütten (Noll Hütten Dukic) und Thomas Marloh (R+V Versicherung).
Privat/TAS/Noll Hütten Dukic/R+V
Diese Experten für Kundengeldabsicherung sind auf dem fvw|TravelTalk Kongress dabei: Claus-A. Schlünken (Aon Deutschland), Carsten Dreyer (TAS), Rechtsanwalt Frank Hütten (Noll Hütten Dukic) und Thomas Marloh (R+V Versicherung).

Ob der Betreiber des neuen Reisesicherungsfonds bis zur Future Week noch benannt wird, ist offen. Fest steht: Experten unter anderem der Makler Aon und TAS sowie des Absicherers R+V informieren beim fvw|TravelTalk Kongress topaktuell über den Stand der Dinge.

Zum November 2021 soll der neue Reisesicherungsfonds als Absicherer aktiv werden und bis zum 31. Oktober 2027 ein Zielkapital in Höhe von 750 Mio. Euro erreichen. Die Veranstalter müssen es über Sicherheiten und Entgelte selbst aufbauen. Ausnahmen gibt es für Veranstalter bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz, die sich wie bisher per Versicherung oder Bankbürgschaft absichern dürfen.
Jetzt anmelden: Future Week mit fvw|TravelTalk Kongress
Rechtsanwalt Frank Hütten gibt in der Session "So geht Kundengeldabsicherung ab November" am Mittwoch (1. September) beim fvw|TravelTalk Kongress einen Überblick zum neuen Reisesicherungsfonds. Thomas Marloh vom Absicherer R+V erläutert, was sein Unternehmen in Sachen Kundengeldabsicherung plant. Mit dabei sind Claus-A. Schlünken vom Großmakler Aon und Carsten Dreyer vom Touristik-Assekuranz Service (TAS) sowie – falls der Betreiber des neuen Reisesicherungsfonds bis dahin feststeht – ein Vertreter des Fonds. Jetzt anmelden unter: fvw-kongress.de.

Doch wie teuer wird der neue Pauschalreiseschutz? Welcher Umsatz zählt als Basis für Entgelte und Sicherheiten, wenn nach dem Absturz in der Pandemie nun wieder bessere Geschäfte erwartet werden? Wird der geplante Haftungsschnitt umgesetzt, der eine Doppelbelastung der Veranstalter verhindern könnte? Wackelt der Start im November, wenn das Bundesjustizministerium (BMJV) den Betreiber des Fonds nicht mehr im August benennt?

Einschätzungen zu diesen und vielen weiteren Fragen liefert die Session "Der Reisesicherungsfonds: So geht Kundengeldabsicherung ab November". Der Expertentalk findet statt am ersten Tag des diesjährigen virtuellen fvw|TravelTalk Kongress am 1. September ab 10.45 Uhr. Rede und Antwort stehen unter anderen Experten des Großmaklers Aon, der für diverse Reisekonzerne aktiv ist, des Mehrfachagenten TAS sowie des Absicherers R+V.

Chance auf Vorstellung des Fondskonzepts

Den Auftakt macht Rechtsanwalt Frank Hütten, dessen Kanzlei auf touristische Unternehmen spezialisiert ist: Er gibt einen Überblick über die Grundpfeiler der neuen Kundengeldabsicherung und benennt die größten Baustellen. Denn vieles ist derzeit noch ungeklärt und hängt vom Konzept des künftigen Fondsbetreibers ab, der noch nicht benannt ist.

Zwei Kandidaten haben sich beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) für den Betrieb des Fonds beworben: ein Konsortium von DRV, ASR, FAR, RDA und VIR sowie der Schadenabwickler Kaera. "Die Auswahlentscheidung soll möglichst bis Ende August getroffen werden", erklärte das BMJV auf Nachfrage gegenüber fvw|TavelTalk.

Falls der Betreiber bis zum 1. September noch ernannt wird, werden die Teilnehmer des fvw|TravelTalk Kongress einen Vertreter des Bewerbers, der sich durchgesetzt hat, live im Kongress TV begrüßen können. Das haben beide Kandidaten für diesen Fall zugesagt. Der Vertreter wird in der Session dann topaktuell sein Konzept für den Fondsbetrieb und den Fahrplan zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit des Fonds vorstellen.

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