Offizielles Partnerland

Malaysia hofft auf Gästeschub durch ITB

Die Urlaubsinsel Langkawi im Westen Malaysias.
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Die Urlaubsinsel Langkawi im Westen Malaysias.

Wilde Natur, moderne Städte und ein Kulturmix, der seinesgleichen sucht: Malaysia will auf der ITB zeigen, wie überaus vielfältig es ist.

Malaysia hofft, dass es in naher Zukunft durch die offizielle Partnerschaft mit der diesjährigen ITB deutlich mehr Besucher anziehen kann. 2018 reisten 26,7 Mio. Besucher in das Land. 30 Mio. Gäste will das Land vor allem mit seiner Kampagne "Visit Malaysia 2020" bis Ende kommenden Jahres locken – eine von der neuen Regierung und Tourismusminister Mohammadin Ketapi deutlich nach unten korrigierte Zahl. Die Vorgängerregierung, die im Mai vergangenen Jahres nach 60 Jahren an der Macht abgelöst wurde, hatte im selben Zeitraum 36 Mio. Gäste anvisiert. Entsprechend sanken auch die Erwartungen an die Einnahmen durch den Tourismus auf 100 Mrd. Malaysische Ringgit (etwa 21,66 Mrd. Euro).


Der Tourismus ist ein wachsender Wirtschaftsfaktor: Die Beschäftigung in der Branche trug 2017 mit 23,2 Prozent zur Gesamtbeschäftigung bei (2005: 15 Prozent). 2017 waren 3,4 Mio. der rund 32 Mio. Malaysier im Tourismussektor beschäftigt, 2005 waren es noch 1,5 Mio. 

Die ITB soll Malaysia nun richtig bekannt machen und viele zusätzliche Gäste aus Europa anlocken. "Ich glaube, dass die kulturelle Einzigartigkeit Malaysias eine große Anziehungskraft für den europäischen Markt hat", sagte Ketapi. „Malaysia ein Schmelztiegel der Kulturen mit Einflüssen von malaiischen, chinesischen und indischen Ethnien sowie von Europa, dem arabischen Raum und dem malaiischen Archipel. Der Höhepunkt unseres diesjährigen Auftritts auf der ITB Berlin werden die kulturellen Aspekte sein", kündigte er an.

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