Positive Entwicklung

A&O Hotels und Hostels nähern sich Rekordumsatz

Freut sich über stark steigende Umsätze: Oliver Winter, Mitgründer und CEO der A&O Hotels und Hostels.
A&O Hostels
Freut sich über stark steigende Umsätze: Oliver Winter, Mitgründer und CEO der A&O Hotels und Hostels.

Die Budgethäuser der A&O Hotels und Hostels ziehen eine positive Bilanz für die ersten sechs Monate dieses Jahres. CEO Oliver Winter spricht gar von einem der besten Halbjahre in der Unternehmensgeschichte.

Täglich über 2500 Anrufe bei der Reservierungs-Hotline, 80 Prozent Besucheranstieg auf der eigenen Website in den Monaten Mai und Juni im Vergleich zum Vorjahr sowie eine Zimmerauslastung von durchschnittlich 74 Prozent im Mai und 85 Prozent im Juni: Diese positive Entwicklung sorgt bei der A&O-Gruppe für eines der besten Halbjahre in der Unternehmensgeschichte.



Zwischen 140 und 160 Mio. Euro werde der Umsatz voraussichtlich in diesem Jahr liegen, schätzt Oliver Winter. Damit läge das Unternehmen nur noch knapp unter dem bisherigen Rekordwert von 165 Mio. Euro, der 2019 erzielt wurde. Zwar geht Winter davon aus, dass das Corona-Virus die Branche im Herbst wieder verstärkt beschäftigen werde, doch die Folgen dürften diesmal überschaubar bleiben.

"Wir haben auch Wege gefunden, erfolgreich mit dieser Herausforderung umzugehen", sagte Winter. Spezielle Sicherheits- und Hygienemaßnahmen werden ebenso Bestand haben wie digitale Angebote weiter ausgebaut werden. Dazu gehören unter anderem Mobile und Self Check-in, digitaler Frühstücks-Check-in, digitaler Zimmerschlüssel oder Gästemappe.



Mit Budapest, Edinburgh, Kopenhagen, Rotterdam und Warschau hat A&O seit 2020 fünf weitere Häuser eröffnet und bietet damit insgesamt 40 Hostels in 25 Städten und neun europäischen Ländern.

Großbritannien, Italien, Benelux sowie die D/A/CH-Region stehen auf der Expansionsliste weit oben. Auch Irland und Frankreich haben die Berliner im Blick, ebenso wie Rom oder Athen. Oliver Winter: "Wir setzen mehr denn je auf Übernahmen und verlängern so nicht zuletzt die Lebensdauer von Immobilien deutlich."

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