Marktdaten

Premier Inn steigert Belegung auf 60 Prozent

Premier Inn – hier das Hotel in Freiburg – hat sich in Deutschland 75 weitere Standorte gesichert.
Premier Inn
Premier Inn – hier das Hotel in Freiburg – hat sich in Deutschland 75 weitere Standorte gesichert.

Positive Entwicklungen trotz Pandemie meldet der britische Whitbread-Konzern unter anderem für die in Deutschland vertretene Hotelmarke Premier Inn.

Whitbread gibt seine Quartalsbilanz für die Monate September bis November 2021 (Q3) bekannt. Für die expansive Hotelmarke Premier Inn gab es erfreuliche Entwicklungen zu verkünden: Die Belegungsquote bei den inzwischen 32 geöffneten Hotels lag demnach bei 59,9 Prozent gegenüber 47,5 Prozent im Quartal zuvor. Auch die Einnahmen pro Übernachtung stiegen von 44 auf 52 Euro.

„Wir werden weiterhin Gelegenheiten nutzen, um das Hotelportfolio zügig auszubauen“
Alison Brittain, CEO von Whitbread

Für Alison Brittain, CEO von Whitbread, sind beide positiven Entwicklungen eindeutige Belege dafür, wie gut sich die Marke Premier Inn in dem zweitwichtigsten Markt nach Großbritannien inzwischen etabliert hat. "Obwohl die Covid-19-Beschränkungen der deutschen Regierung die Marktnachfrage erheblich beeinträchtigen, bietet sich für die Gruppe dort nach wie vor eine hervorragende Gelegenheit zur Wertschöpfung. Wir werden weiterhin Gelegenheiten nutzen, um das Hotelportfolio zügig auszubauen." Insgesamt hat sich Premier Inn bereits 75 Standorte mit etwa 14.000 Zimmern in mehr als 30 Großstädten gesichert.

Der an der Londoner Börse (FTSE100-Index und FTSE4Good-Index) notierte Whitbread-Konzern verfügt weiterhin über eine Bilanz- und Liquiditätsposition mit einer Nettoliquidität von 120,5 Mio. Pfund (umgerechnet 143,4 Mio. Euro). "Diese starken Bilanzzahlen ermöglichen auch in Zukunft Investitionen in unsere umfassende Wachstumsstrategie", heißt es in dem Quartalsbericht.

Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass inzwischen weiter verschärfte Covid-19-Beschränkungen den Geschäftsverlauf in Deutschland in den sechs Wochen nach dem Ende des Berichtsquartals (also bis zum 6. Januar 2022) negativ beeinflusst hätten. So sanken etwa die Auslastungszahlen von 59,9 Prozent auf 36,4 Prozent. Dieser Abwärtstrend ist aber nicht markenspezifisch, sondern trifft das gesamte Beherbergungssegment in Deutschland.

Dieser Text erschien zuerst auf www.ahgz.de.

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