März-Ergebnisse

Umsatz im Gastgewerbe sinkt nun wieder

Imago/Lindenthaler
Die Hotellerie in Deutschland tritt auf der Stelle. Der Umsatz verringerte sich im März 2023 sogar gegenüber dem drei Tage kürzeren Februar.
Die Hotellerie in Deutschland tritt auf der Stelle. Der Umsatz verringerte sich im März 2023 sogar gegenüber dem drei Tage kürzeren Februar.

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im März schwächere Geschäfte als im Monat davor gemacht.

Preisbereinigt (real) sank der Umsatz gegenüber Februar um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt. Einschließlich Preiserhöhungen verringerten sich die Erlöse demnach um ein Prozent. Das Niveau vor der Corona-Pandemie im März 2019 wurde real um 14 Prozent unterschritten.

"Unsere Betriebe leiden unter dem weiter wachsenden Kostendruck, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Guido Zöllick. Er bekräftigte die Forderung, den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen beizubehalten. "Nur mit den sieben Prozent ist es gelungen, die explodierenden Kosten bei Energie, Lebensmitteln und Personal zumindest teilweise aufzufangen."

Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie war während der Corona-Pandemie von 19 auf sieben Prozent reduziert worden. Angesichts einer drohenden Energiekrise war die Regelung bis Ende 2023 verlängert worden.

In der Gastronomie sank der Umsatz im März preisbereinigt zum Vormonat um 1,6 Prozent. Hotels, Pensionen und sonstige Beherbergungsbetriebe verzeichneten einen Rückgang um 0,8 Prozent.




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