Zwischenbilanz

Griechenland jagt den Vor-Corona-Rekord

Volle Kasse: Griechenland, hier die Akropolis, rechnet für 2022 mit mehr Einnahmen aus dem Tourismus als vor der Pandemie.
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Volle Kasse: Griechenland, hier die Akropolis, rechnet für 2022 mit mehr Einnahmen aus dem Tourismus als vor der Pandemie.

Wird Griechenland dieses Jahr mehr Einnahmen aus dem Tourismus erzielen als im Rekordjahr 2019? Danach sieht es derzeit aus. Das legen die Daten von Januar bis August nahe.

Gegenüber ersten acht Monaten des Vorjahres haben sich die Ankünfte mehr als verdoppelt (plus 122 Prozent) und die Reiseeinnahmen legten um 92 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro zu. Das berichtet das Portal Greek Travel Pages und verweist auf Zahlen der griechischen Notenbank.


Der Abstand zum Reisejahr vor der Pandemie hat sich weiter verringert. Von Januar bis August lagen die Einnahmen noch 3,6 Prozent und die Zahl der Ankünfte 12,4 Prozent unter den Werten von 2019.

Die wichtigsten Quellmärkte im betrachteten Zeitraum waren Großbritannien (2,3 Mrd. Euro Einnahmen), Deutschland (2,2 Mrd. Euro), Frankreich (1,0 Mrd. Euro) und die USA (723 Mio. Euro).

Unterdessen stiegen die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise im Zeitraum Januar bis August 2022 um 10,6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vor-Pandemie-Zeitraum. Hier spielt die einsetzende Inflation eine große Rolle. 

Der griechische Tourismusminister Vassilis Kikilias erwartet, dass die Auslastung der touristischen Kapazitäten sowohl in Athen als auch auf den Inseln bis Ende Oktober hoch bleiben werde.

Der Minister geht davon aus, dass die Einnahmen aus dem Tourismus in diesem Jahr die ursprünglichen Prognosen von 15 Mrd. Euro übertreffen werden. Er gehe von deutlich mehr als 18,2 Mrd. Euro aus. Das war die Marke von 2019.

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