WTTC-Studie

So stärken Metropolen den globalen Tourismus

Warschaus Altstadt ist ein Blickfang.
Pixabay
Warschaus Altstadt ist ein Blickfang.

Doha, Orlando und Warschau: In diesen Großstädten soll dem WTTC zufolge dieses Jahr der Tourismus am stärksten zum Bruttoinlandsprodukt beitragen. Von den insgesamt 82 untersuchten Metropolen übertreffen zehn das Vor-Corona-Niveau.

Der Welttourismus-Verband WTTC unterstreicht in einer Studie, dass Großstädte die Kraftwerke des globalen Tourismus sind. Der sogenannte Cities Economic Impact Report wurde im Rahmen des 22. Global Summit vorgestellt. In den vergangenen Tagen wurden bereits Studien etwa zur Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen im Tourismussektor veröffentlicht.

Der neuen Studie zufolge wird erwartet, dass zehn der 82 untersuchten Städte in diesem Jahr das Niveau vor der Pandemie in Bezug auf den direkten Beitrag des Reise- und Tourismus-BIP zur Wirtschaft der jeweiligen Stadt übertreffen werden.

Katars Hauptstadt Doha wird von 2019 bis 2022 mit voraussichtlich 21 Prozent den größten Anstieg verzeichnen, sowohl was die Ausgaben internationaler Reisender als auch den direkten Beitrag des Reiseverkehrs zum BIP der Stadt angeht.

In Europa wird für Warschau im Jahr 2022 ein signifikanter Anstieg des Beitrags des Reise- und Tourismussektors zum BIP der Stadt um 14 Prozent gegenüber 2019 erwartet.

In den USA wird für Orlando im gleichen Zeitraum ein Anstieg des direkten Beitrags des Reise- und Tourismussektors zum BIP der Stadt um 10 Prozent prognostiziert.

Dem WTTC zufolge wird die Reise- und Tourismusbranche in den kommenden zehn Jahren erneut zu einem wichtigen Motor des Wirtschaftswachstums werden, mit einem schnelleren BIP-Wachstum als andere Sektoren und 126 Millionen neuen Arbeitsplätzen weltweit. Bis 2032 werde der Reise- und Tourismussektor bis zu acht Prozent aller Arbeitsplätze in den 82 untersuchten Städten direkt schaffen, gegenüber 6,6 Prozent im Jahr 2019 und einem Tiefstand von 5,1 Prozent im Jahr 2020.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.

stats