Weltkriegsbombe

Entschärfung in Dresden unterbrochen

So sieht eine entschärfte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aus. Gelingt die Entschärfung auch bei dem derzeitigen Fund in Dresden?
imago/Sven Ellger
So sieht eine entschärfte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aus. Gelingt die Entschärfung auch bei dem derzeitigen Fund in Dresden?

Die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Dresden ist im ersten Anlauf fehlgeschlagen. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, mussten die Arbeiten unterbrochen werden, nachdem der mechanische Zünder freigelegt worden war.

Nach Einschätzung der Experten sei die Explosionsgefahr höher als erwartet. Über das weitere Vorgehen sollte nach einer Beratung entschieden werden. Die 250 Kilogramm schwere Bombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag bei Bauarbeiten entdeckt worden.

Die Polizei kündigte an, dass die Maßnahmen noch mehrere Stunden andauern würden. Die Anwohner des Sicherheitsbereichs wurden aufgefordert, außerhalb der Absperrung zu bleiben. Wann die Sperrungen aufgehoben werden können, war zunächst nicht absehbar. Offen blieb auch, ob eine Entschärfung vor Ort weiterhin möglich ist oder eine gezielte Sprengung des Blindgängers in Erwägung gezogen werden muss. Von den Sperrungen waren auch der Zug- und Nahverkehr betroffen.

Zuvor waren die Evakuierungen für die Entschärfung der Fliegerbombe abgeschlossen worden. Laut Polizei waren die letzten Betroffenen kurz vor 10 Uhr aus dem Sperrgebiet in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt waren 8700 Menschen von der Evakuierung betroffen. Die Maßnahmen hatten in der Nacht begonnen und viele Stunden angedauert. (dpa)

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