A3M-Auswertung

Unruhen und Katastrophen nehmen zu

Der Vulkanausbruch auf La Palma gehörte zu den spektakulärsten Naturkatastrophen 2021.
Imago Images / Addictive Stock
Der Vulkanausbruch auf La Palma gehörte zu den spektakulärsten Naturkatastrophen 2021.

Nicht nur Corona, auch mehr politische Unruhen, Konflikte und Katastrophen als im Vorjahr machten der Reisebranche 2021 zu schaffen. Ein Bereich zeigt fast eine Verdopplung. 

A3M Global Monitoring, Spezialist für Frühwarn-, Informations- und Kommunikationssysteme, hat einen "spürbaren Anstieg" der sicherheitsrelevanten Ereignisse für den Reiseverkehr 2021 festgestellt.

Im zweiten Coronajahr nahm die Zahl der politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und religiös motivierten Ereignisse sowie der Naturkatastrophen zum Teil deutlich zu.

Augenfällig sei etwa die Zunahme der Ereignisse in der Kategorie Demonstrationen und Unruhen. Im vergangenen Jahr registrierte A3M knapp 1700 Ereignisse. Im Jahr zuvor lag die Zahl bei 1588.


Die Kategorie bewaffnete Konflikte und Kriege zeigt sogar annähernd eine Verdopplung von 244 auf 400 Ereignisse. Zudem zählte A3M im abgelaufenen Jahr fast 1600 Ereignisse in der Kategorie Terrorismus im Vergleich zu knapp 1500 im Jahr 2020.


Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Naturkatastrophen. Die Auswertung von Nachrichtenagenturen und zahlreichen weiteren Quellen durch die Experten von A3M habe so zum Beispiel 1043 Erdbeben 2021 im Vergleich zu 1031 im Jahr zuvor ergeben. Die Anzahl der Hochwasser stieg von 20 auf 30. Nur in der Kategorie tropische Wirbelstürme sank die Zahl von 50 auf 40.

Rechnet man Vulkanaktivität, Kälte- und Hitzewellen, Schneestürme oder Lawinen hinzu, lag die Gesamtzahl der Naturkatastrophen bei 1434 (2020: 1337).

1 Kommentar

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1.
Ingo Simandi
Erstellt 13. Januar 2022 08:57 | Permanent-Link

Verwunderlich?
Das die Katastrophen in den vergangenen Jahren zugenommen haben, hat ja nur einen Verursacher, den Menschen. Soziale Ungerechtigkeiten in vielen Ländern, die Gier nach Macht und Reichtum und der Raubbau an der Natur, auch um die Energiewende in Deutschland zu erreichen, sind die Auslöser.
Es hat aber bisher noch keiner angesprochen, dass es zu viele Menschen auf dem Raumschiff Erde gibt, somit das Zusammenleben bei dem vorherrschenden Egoismus etwas schwieriger wird. Es wäre ja überdenkenswert, wenn durch mehr allgemeine Bildung, die Geburtenraten sinken würden (was ja nachgewiesen ist). Dann haben wir wieder eine realistische Chance. Keine Flucht, keine Vertreibung, keine Unterernährung und so weiter.

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