Umwelt-Belastung

Hessen will Ultrafeinstaub-Konzentration am Airport analysieren

Blick auf das Rollfeld des Frankfurter Flughafens: Sowohl bei der Abfertigung am Boden als auch bei den Starts und Landungen setzen Flugzeuge Ultrafeinstaub-Partikel frei.
Fraport
Blick auf das Rollfeld des Frankfurter Flughafens: Sowohl bei der Abfertigung am Boden als auch bei den Starts und Landungen setzen Flugzeuge Ultrafeinstaub-Partikel frei.

Die Feinstaub-Konzentration am Frankfurter Flughafen steht unter Beobachtung: Das Land Hessen will die Belastung rund um den Airport genauer kontrollieren.

Das Land Hessen will die Konzentration von Ultrafeinstaub am Flughafen Frankfurt intensiver messen. So könnten genauere Aussagen zur Belastung im Stadtgebiet und in den Gemeinden rund um den Flughafen getroffen werden, sagte der Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Thomas Schmid, in Frankfurt.

Am vergangenen Dienstag hatte das Landesamt Ergebnisse präsentiert, aus denen hervorgeht, dass Landeanflüge zum Flughafen zur städtischen Umweltbelastung mit Ultrafeinstaub beitragen. Ultrafeine Partikel sind die kleinsten Teilchen in der Luft. Sie stehen in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und bei entsprechend hoher Konzentration das Atmungs- und Herzkreislaufsystem zu schädigen. Um gesicherte Aussagen zu der Wirkung zu treffen, fehle es an belastbaren Studien.

"Insbesondere der Süden Frankfurts ist durch Überflüge und bei West-Wetterlagen durch Ultrafeinstaub belastet", sagte Schmid. Bei einer Flughöhe bis zu 400 Metern seien signifikant höhere Konzentrationen gemessen worden. Der betroffene Bereich erstrecke sich nach einer ersten Schätzung bis zu einem Abstand von acht Kilometern vom Aufsetzpunkt. Sowohl bei der Abfertigung am Boden als auch bei den Starts und Landungen setzen Flugzeuge die Partikel frei.

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