Treffen von Bund und Ländern

BTW fordert mehr Augenmaß bei Corona-Maßnahmen

BTW-Präsident Michael Frenzel warnt vor Aktionismus bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
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BTW-Präsident Michael Frenzel warnt vor Aktionismus bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Vor dem Treffen zwischen Bund und Ländern über das richtige Maß an Corona-Beschränkungen hat der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW)  "weniger Aktionismus" und "mehr Außenmaß" angemahnt. 

"Die Tourismusbranche und ihre Gäste brauchen endlich verlässliche, verständliche und vor allem verhältnismäßige Regelungen", sagte Verbandspräsident Michael Frenzel. Er warnte vor einer Pleitewelle in der Branche mit ihren rund drei Mio. Beschäftigten.

Reisen stelle kein deutlich größeres Infektionsrisiko dar als die gewöhnliche Alltagsmobilität, wenn sich die Reisenden an die geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften hielten, argumentierte Frenzel. "Die in der vergangenen Woche verschärften Beherbergungsverbote für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten müssen aufgehoben werden."

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen beraten Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am heutigen Mittwoch darüber, wie die Pandemie eingedämmt werden kann. Bei dem Treffen im Kanzleramt soll es darum gehen, ob die Länder eine einheitlichere Linie finden und Regeln verschärft werden sollen. Thema ist auch das umstrittene Beherbergungsverbot bei Reisen im Inland.

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