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So bringt Abu Dhabi Naturliebhaber auf Touren

Arabische Oryxe im Arabian Wildlife Park auf Sir Bani Yas Island.
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Arabische Oryxe im Arabian Wildlife Park auf Sir Bani Yas Island.

Mangroven und Berge, Wüste und riesige Oasen, Antilopen und Schildkröten: Neben der geschäftigen Metropole Abu Dhabi hat das Emirat hochkarätige Natur zu bieten und sein Angebot an Outdoor-Abenteuern kräftig ausgebaut.

Was die wenigsten wissen: Zum Emirat Abu Dhabi gehören nicht weniger als 400 Kilometer Küste und mehr als 200 Inseln. Während die dem Meer zugewandte Seite dieser Eilande von breiten, weißen Stränden gesäumt ist, wachsen an anderen Stellen üppige Mangrovenwälder.

Kajaktour durch die Mangroven am Küstensaum von Abu Dhabi.
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Kajaktour durch die Mangroven am Küstensaum von Abu Dhabi.

Kajaktouren durch die Mangroven sind selbst im Herzen der Metropole machbar, und zwar im Mangrove National Park mitten in Abu Dhabi. Nur das seichte Plätschern des Wassers und die Vögel, die vorüberziehen, sind dann zu hören. Wer diese grüne Oase zu Fuß entdecken möchte: In dem 2020 eröffneten Jubail Mangroves Park im Innern des Nationalparks geht es über Holzstege auf drei verschiedenen Routen durch den Mangrovenwald. Mehr als 60.000 Vögel und Meerestiere sind hier heimisch.

Die Flamingos sind los

Vor den Toren der Stadt gibt es mit dem Al Wathba Wetland Reserve und seinen – im Winter bis zu 40.000 – Flamingos gleich ein weiteres Highlight für Ornithologen und andere Tierfreunde. Bei einer Wanderung durch das Feuchtgebiet sind mehr als 250 Vogelarten, 37 Pflanzenarten und eine Vielzahl von Libellen zu beobachten.
Steckbrief Abu Dhabi

Einwohner rund 2,9 Mio.
Fläche rund 67.000 Quadratkilometer (etwas kleiner als Bayern)
Küste 400 Kilometer und mehr als 200 Inseln
Städte Hauptstadt Abu Dhabi (1,5 Mio. Einwohner, zugleich Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate), Al Ain (630.000 Einwohner).
Landschaft Mangroven an der Küste, Sandwüste, Oasen und Gebirge an der Grenze zu Oman mit dem Jebel Hafit (1350 Meter), 30 Kilometer südlich von Al Ain, als dem höchsten Berg des Emirats.

Zur Safari auf die Insel

Safari-Charme und reichlich Stoff fürs Aktivprogramm hält die größte naturbelassene Insel bereit, die einst das Zuhause der Bani Yas war. Mehr als 17.000 freilaufende Wildtiere sind hier im Arabian Wildlife Park heimisch, vom Arabischen Oryx über Somalistrauße, Gazellen und Giraffen bis zu den mehr als 200 Vogelarten und den Delfinen an der Küste. Angeboten werden hier Safaris und Mountainbiketouren, Kajakfahrten sowie Schnorchel- und Tauchausflüge. Sir Bani Yas Island liegt 240 Kilometer westlich von Abu Dhabi-Stadt vor der Küste der Stadt Ruwais.
Abu Dhabi schützt seine Meeresschildkröten.
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Abu Dhabi schützt seine Meeresschildkröten.

Echte Karettschildkröten in Sicht

Echtes Wildlife gibt es aber auch ganz in der Nähe der glitzernden Hochhäuser zu erleben: auf Saadiyat Island, jener Insel mit dem für viele schönsten Strand Arabiens. Nur ein Meeresarm trennt die Insel von Abu Dhabi-Stadt, und Brücken führen hinüber. Hier im Marawah Marine Biosphere Reserve bauen die Echten Karettschildkröten jedes Jahr ihre Nester. Während der Nistzeit von Mai bis August gelangen Gäste der angrenzenden Hotels deshalb nur über einen erhöhten Bohlenweg zum Strand.

Unterwegs in den Oasen von Al Ain.
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Unterwegs in den Oasen von Al Ain.

Streifzug durch die Oase

Eine ungeheure Anziehungskraft übt auf Besucher des Emirats die Wüste aus. Schon vor Tausenden von Jahren begannen die Menschen hier, diese unwirtliche Weite zu bändigen. Davon berichten Oasenstädte wie Al Ain ("die Quelle"), das kulturelle Zentrum des Emirats, das seinen Namen von den Quellen hat, die in den umliegenden Bergen entspringen und die Oasen speisen. Die sechs Oasen von Al Ain sind – als bisher einziger Spot in den Vereinigten Arabischen Emiraten – als Unesco-Weltkulturerbe anerkannt. Die größte davon ist Al Ain Oasis, wo schattige Wege sich durch das Meer aus Dattelpalmen schlängeln, und das uralte Falaj-Bewässerungssystem noch immer die Felder und Menschen versorgt.
Offroad-Abenteuer in der Wüste von Abu Dhabi.
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Offroad-Abenteuer in der Wüste von Abu Dhabi.

Neue Offroad-Abenteuer für die Wüste

Wer sich in die Wüste hineinwagen will, kann in Abu Dhabi neuerdings sogar auf eigene Faust starten, Camping unterm Sternenzelt inklusive. Das vom Emirat ins Leben gerufene Projekt für Offroad-Abenteuer hält sechs Routen für geländegängige Fahrzeuge und Anfänger wie Fortgeschrittene bereit.
Glamping im 2020 eröffneten Jebel Hafit Desert Park.
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Glamping im 2020 eröffneten Jebel Hafit Desert Park.

Glamping zu Füßen der Berge

Ein weiterer spannender Neuzugang für Abenteurer ist der 2020 eröffnete Jebel Hafit Desert Park zu Füßen des höchsten Berges im Emirat, ein neun Kilometer langer Wüstenstreifen mit archäologischen Überresten aus der Jungsteinzeit. Durch das Gebiet führen Wanderwege. Außerdem steht ein Fahrradverleih zur Verfügung. Und auch auf Pferden, Kamelen oder geführten Buggy-Touren lässt sich das exotische Gelände erkunden.

Wer dann gar nicht mehr nach Hause will, kann in dem Park 20 Kilometer südlich von Al Ain sogar übernachten, ob im eigenen Zelt, im traditionellen Beduinenzelt oder in einem der luxuriösen, klimatisierten Luftblasenzelte – unendliche Ruhe und ein spektakulärer Ausblick auf die felsige Wüstenlandschaft sind garantiert.
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