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So geht Nachhaltigkeit auf Italienisch

Das Meer im Blick: auf dem Sentiero degli Dei (Weg der Götter) entlang der Amalfiküste.
Das Meer im Blick: auf dem Sentiero degli Dei (Weg der Götter) entlang der Amalfiküste.

Zitronen ernten, Olivenöl verkosten und Weinbergwanderungen: Das Projekt "Amalfiküste neu denken" bringt innovativen Tourismus ins gebirgige Hinterland der berühmten Region südlich von Neapel – nur eine von vielen Ideen für nachhaltigen Urlaub in Italien.

Das 2021 ins Leben gerufene Projekt geht zurück auf eine Kooperation der Italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT), dem Distretto Costa d'Amalfi und dem Forum Anders Reisen, die sich im Zuge der Neupositionierung der Region gemeinsam für einen nachhaltigen Tourismus in Kampanien einsetzen. Während die Amalfiküste selbst schon seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Reisezielen Italiens gehört, sollen Urlauber nun vermehrt auch in das noch wenig bekannte Hinterland gelockt werden.

Authentische Begegnungen jenseits der Küste

Bereits seit 2014 setzen sich vierzehn Gemeinden mit dem Netzwerk Authentic Amalfi Coast gemeinsam für einen Wandel zu einem emissionsarmen und umweltverträglichen Tourismus ein, der auch den Menschen jenseits der Küste zugutekommt und ihre Kultur in den Fokus rückt – mit Wanderungen, Fahrradtouren und Kulturrouten, mit kulinarischen Aktivitäten oder Tierbeobachtung.

Landleben auf Italienisch: Blumenmeer in dem Dorf Spello in Umbrien.
Landleben auf Italienisch: Blumenmeer in dem Dorf Spello in Umbrien.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Projekt ein Stück authentisches Italien bekannter machen und die Ursprünglichkeit dieser wunderschönen Gegend bewahren, indem kleine Betriebe und innovative Projekte unterstützt werden.“
Antonella Rossi, Leiterin ENIT Deutschland

Aus Liebe zum Landleben

Die Wertschätzung für die eigene Kultur und für authentische Begegnungen im Tourismus hat in Italien eine lange Tradition. Davon zeugen etwa die Alberghi Diffusi in ganz Italien, die aus ehemals verlassenen Dörfern hervorgegangen sind und heute als stimmungsvolle Tourismusresorts genutzt werden.

Um die Urlauber verstärkt auf die Reize jenseits der bekannten Touristenziele aufmerksam zu machen, haben sich zudem viele italienische Borghi (Dörfer) im Hinterland wie an der Küste zusammengeschlossen, um ihre Attraktionen mit vereinten Kräften zu promoten. Besonders prominente Initiativen sind die Borghi Autentici d'Italia (Authentische Dörfer Italiens) und die Borghi più belli d'Italia (Die schönsten Dörfer Italiens), wo Urlauber in historischen Mühlen, Schlössern oder Klöstern nächtigen können.

Shopping-Pionier Turin
Eine neue Art zu konsumieren: Das ist der Anspruch, der dem Projekt Green Pea in Turin zugrunde liegt, dem ersten grünen Einzelhandelspark der Welt. Zweiundsiebzig Geschäfte auf fünf Stockwerken zielen darauf ab, das Niveau der Nachhaltigkeit zu maximieren und in Harmonie mit der Natur zu wirtschaften. Auch dabei: Restaurants, eine Rooftop-Bar und ein Spa.

Den sanften Tourismus im Fokus

Ein Gütesiegel für authentisches Italien ist auch das Label Bandiera Arancione (Orange Fahne), mit dem der Touring Club Italiano kleine im Hinterland gelegene Dörfer mit bis zu 15.000 Einwohnern für sanften Tourismus auszeichnet. Schon 270 Orte tragen das Qualitätssiegel derzeit.

Fruchtige Frische: In Italien kommen die Zitronen direkt vom Baum.
Fruchtige Frische: In Italien kommen die Zitronen direkt vom Baum.

Wer noch tiefer einsteigen möchte ins Landleben, ist mit dem, was sich unter dem Namen Agriturismo mittlerweile großer Beliebtheit erfreut, perfekt bedient – Urlaub auf dem Bauernhof auf Italienisch, von rustikal bis luxuriös, mal mit Pool, mal im Weinberg gelegen und immer in ländlicher Idylle und nah bei den Einheimischen.

Slow Travel – wenn der Weg das Ziel ist

Italien im Einklang mit der Natur und den Menschen genießen: Was liegt da näher als eine Wanderreise – ob in den bildschönen italienischen Bergen oder auf aussichtsreichen Küstenwegen. Der Ligurische Höhenweg beispielsweise führt von der französischen Grenze auf mehr als 400 Kilometern bis in die Toskana.

Genuss trifft Sport: mit dem Fahrrad durch die Weinberge von Chianti in der Toskana.
Genuss trifft Sport: mit dem Fahrrad durch die Weinberge von Chianti in der Toskana.

Auch ein Fahrradurlaub im Land des Giro d'Italia und der Fahrradenthusiasten ist ein Tipp für alle, die es authentisch mögen und den Locals nahekommen wollen. Italien hat in den vergangenen Jahren viel für den Radtourismus getan. In Südtirol und im Trentino etwa mäandern Radwanderwege durch das Etsch-Tal und seine Seitentäler, und Bike-Hotels bieten Rundum-Services vom Kartenmaterial und der Fahrradreparatur bis zu geführten Touren.

Noch mehr grüne Ideen gefällig? Die neue Italien-Website sorgt für frische Inspiration.

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