Bulgarien macht Furore als Gesundheitsziel

Schon in der Antike wussten die Menschen um die heilenden Kräfte, die der bulgarischen Schwarzmeerküste und den Bergen im Hinterland innewohnen.

Bulgarische Spezialität: heißes Wasser direkt aus der Thermalquelle.
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Mit an die 600 Mineralquellen, modernen Resorts und professionellen Anwendungen positioniert sich Bulgarien als neue ganzjährige Gesundheits- und Wellness-Destination am Schwarzen Meer.

Es gibt nur wenige Länder in Europa, die es in punkto Balneologie, Spa und Wellness mit Bulgarien aufnehmen können. Das Land gehört zu den drei an Mineralwasser reichsten Gebieten der Welt. Und bereits seit 2019 finanzieren die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Vorsorgekuren in bulgarischen Luftkurorten und Thermalanlagen.

Wellness am Schwarzen Meer: Goldstrand.
Wellness am Schwarzen Meer: Goldstrand.
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Schon in der Antike machte man sich hier die Heilkraft des Mineralwassers zunutze – die "heiligen Quellen Thrakiens" waren im ganzen Römischen Reich berühmt. Auch in Varshets, dem ältesten Thermalkurort des Landes, 90 Kilometer nördlich von Sofia, ließen sich schon die Römer verwöhnen.

Kuren zwischen Bergen und Meer

Ein Teil der Mineralquellen liegt im Süden Bulgariens, wo sich der Mittelmeereinfluss bemerkbar macht. Andere finden sich in urwüchsigen Bergregionen wie dem Balkan, den Rodopen oder dem Sredna-Gora-Gebirge mit Nadelwäldern, klaren Bächlein und vielen wilden Pflanzen und Tieren. Doch auch an der  380 Kilometer langen bulgarischen Schwarzmeerküste gibt es zahlreiche Mineralquellen.
Von der Natur verwöhnt: Bulgariens Thermalbäder.
Von der Natur verwöhnt: Bulgariens Thermalbäder.
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Konkurrenzfähiges Klima
Bulgarien punktet mit ausgesprochen günstigen, klimatischen Bedingungen im Vergleich zu anderen traditionellen Bäderdestinationen, zum Beispiel 20 Prozent mehr Sonnentagen als in Nord-, Nordwest- und Mitteleuropa sowie an der bulgarischen Schwarzmeerküste 30 Prozent weniger Wolken als an der Atlantikküste und in einigen Mittelmeergebieten. Im Frühling und Sommer fällt zudem weniger Regen.

Zur Auswahl stehen insgesamt rund 50 Klimakurorte in den Bergen und 15 am Schwarzen Meer sowie 38 Bäderkurorte. Bekannte Wellness-Spots am Schwarzen Meer sind etwa Goldstrand, Albena, Baltschik und Pomorie. Hisarya liegt in den Ausläufern des Balkangebirges, Pawel Bania im Tal der Rosen und Sapareva Bania am Rila-Gebirge. Und in Devin im Rhodopen-Gebirge werden Herz-Kreislauf- und Nervensystemerkrankungen behandelt, Blutdruck gesenkt und Gelenkschmerzen gemildert – beste Voraussetzung, um die karstigen Berge der Umgebung zu erwandern.
Winter-Wellness im Katarino Spa Hotel am Fuße des Pirin-Gebirges.
Winter-Wellness im Katarino Spa Hotel am Fuße des Pirin-Gebirges.
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Heiße Quellen und fauchende Geysire

Auch Sandanski, die "heißeste Stadt Bulgariens" am Fuße des Pirin-Gebirges, ist ein bekanntes Thermal- und Spa-Ziel. In der Region im Südwesten Bulgariens gibt es gut 80 Thermalquellen mit Temperaturen zwischen 42 und 81 Grad Celsius. Das einzigartige Mikroklima sorgt für Heilung bei Lungenkrankheiten. Und 100 Kilometer weiter nördlich tritt unweit von Sapareva Banya die mit 103 Grad Celsius heißeste Quelle Bulgariens aus der Erde – als einziger Geysir auf dem europäischen Festland.
Gesunde Nachhaltigkeit
Bulgarien, Gastronomie
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Obst und Gemüse wachsen in Bulgarien traditionell im Freien und oft im eigenen Garten statt in Gewächshäusern. Lokale Lebensmittel sind deshalb immer aromatisch und gesund. Zubereitet werden sie in einer Fülle von Salaten und Eintöpfen. Internationalen Ruhm genießt der als besonders gesund geltende bulgarische Joghurt. Und wer auf die Heilkraft des Weins schwört, kann sich auf feine Tropfen aus fünf Weinbauregionen freuen. Das milde Klima, die fruchtbaren Böden und die üppigen Wasserquellen haben auch hier maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Schlammbäder sind Bulgariens Spezialität

Die chemische Zusammensetzung und die Temperatur des Mineralwassers schwankt stark von Ort zu Ort. Viele Thermalwässer enthalten Stickstoff, andere Kohlensäure, während die Thermalquellen in der Hochebene von Sofia besonders schwefelhaltig sind. Eine bulgarische Spezialität ist Heilschlamm, der je nach Zusammensetzung und Ursprung sehr unterschiedlich ausfällt. Schlammbäder mildern Schmerzen und Entzündungen im Körper. Mit besonders hoher Heilkraft kommt Heilschlamm etwa bei Baltschik am Schwarzen Meer vor und im Schabla-Salzsee, 40 Kilometer weiter östlich gleich hinter der Küste.
Gesundheit aus der Natur: Heilkräuter für Aroma- und Phytotherapien.
Gesundheit aus der Natur: Heilkräuter für Aroma- und Phytotherapien.
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Wellness im Wandel der Jahreszeiten

Die Vielfalt der Kurorte, das günstige Klima und dazu die enorme Vielfalt von etwa 650 Heilkräutern für Aroma- und Phytotherapien machen Bulgarien zu einem Ganzjahresziel für effektive Heilung und Prophylaxe vieler Krankheiten und tiefe Erholung. Die Behandlungen wandeln sich dabei auch mit der Jahreszeit, denn viele Anwendungen setzen auf lokale Zutaten, beispielsweise Traubenkern-Körperpeelings, Honig-Entgiftungstherapien oder Apfelbalsam für Körperbehandlungen.
Die ganze Welt des Wohlbefindens: Hot-Stone-Massagen inklusive.
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Das Angebot reicht von der klassischen Heilkur über Helio- und Thalassotherapie bis zu modernen Detox-, Ernährungs-, Fitness oder Sportprogrammen und fernöstlichen Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation vor atemberaubender Naturkulisse.

Mehr zum Thema Balneologie, Spa und Wellness direkt auf der Bulgarien-Website.

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