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Abu Dhabi lädt zur Perlensuche ins Gazellenland

Die Falknerei hat in Abu Dhabi eine lange Tradition.
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Die Falknerei hat in Abu Dhabi eine lange Tradition.

Wer authentische, arabische Kultur erleben möchte, hat in Abu Dhabi leichtes Spiel. Nicht nur Kunsthandwerk mit Unesco-Titel und die archäologischen Schätze der Jahrtausende harren der Entdecker. Auch die Falkner und die Perlenfischer lassen sich in die Karten gucken.

Über Jahrhunderte kamen die schönsten Perlen der Welt aus dem Arabischen Golf, und noch vor 90 Jahren war ein Großteil der emiratischen Bevölkerung einfache Perlentaucher. Mit den japanischen Zuchtperlen brach 1930 die Perlenfischerei zusammen. Doch noch heute sind die Bewohner Abu Dhabis stolz auf ihre Vergangenheit als Perlentaucher. Für Schulen ist die Perle Namensgeber, Hotels benennen ihre luxuriösesten Suiten nach dem Wunder aus dem Meer. Und selbst in der Yas Waterworld Abu Dhabi dreht sich alles um die Perlenfischer.

Perlenfischer bei der Schatzsuche.
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Perlenfischer bei der Schatzsuche.

Zu Gast bei den Perlentauchern

Im alten Dhau-Hafen von Abu Dhabi-Stadt liegen die traditionellen Segelschiffe der Perlentaucher noch heute. Die bis zu 65 Meter langen Boote werden noch immer hergestellt und von den Fischern genutzt. Wer Glück hat, kann den Handwerkern hier in einer der Dhau-Werften über die Schulter schauen. Einige Dhaus sind zu schwimmenden Restaurants umgebaut worden, und auch Dinner Cruises werden angeboten.
Die Festung Qasr Al Hosn ist das älteste Bauwerk Abu Dhabis.
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Die Festung Qasr Al Hosn ist das älteste Bauwerk Abu Dhabis.

Zur Zeitreise in die Festung

Mit festem Boden unter den Füßen ist jedoch auch kein Mangel an Attraktionen. "Land der Gazelle" bedeutet der Name Abu Dhabi auf Arabisch. Es heißt, das Emirat sei auf jener Insel gegründet worden, auf der eine junge Antilope einst einen Nomadenstamm zur Süßwasserquelle führte. Das ist lange her, doch die Festung Qasr Al Hosn, ehemals Sitz von Herrscherfamilie, Regierung und Staatsarchiv, steht noch heute und beherbergt seit 2018 ein Museum mit den Spuren der Jahrtausende.
Die Webtechnik Sadu hat die Unesco zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit gekürt.
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Die Webtechnik Sadu hat die Unesco zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit gekürt.

Inspiration für Luxus-Labels

Ebenfalls in der Festung zu Hause ist das House of Artisans, ein Kulturzentrum mit wechselnden Ausstellungen, das der traditionellen Handwerkskunst einen Ehrenplatz in der Gegenwart sichern soll und Workshops anbietet. Zu lernen gibt es genug. Sadu zum Beispiel ist eine Webtechnik der Beduinenfrauen, die seit 2011 auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit steht. Zum traditionellen Handwerk gehören außerdem Khoos, die Flechtkunst aus Palmwedeln, und die filigranen Talli-Stickereien mit eingearbeiteten Gold- und Silberfäden. Selbst die französische Luxusvereinigung Comité Colbert mit Mitgliedern wie Dior, Chanel, Louis Vuitton oder Hermès kooperiert mit den Kunsthandwerkern des Zentrums.
Die Locals bitten zu Tisch
Abu Dhabi, Emirati House Experience.
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Emirati House Experience heißt eine buchbare Tour, bei der Besucher für ein paar Stunden zu Gast bei Einheimischen sind und echten Alltag in Abu Dhabi erleben.

Abu Dhabis Oasen kultivieren ihre ländlichen Traditionen.
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Abu Dhabis Oasen kultivieren ihre ländlichen Traditionen.

Kreativ im Palmenmeer

Kulturabenteuer in der Wüste verspricht die vor mehr als 4000 Jahren gegründete Gartenstadt Al Ain mit ihren Oasen. Die größte davon ist Al Ain Oasis, die erste Unesco-Weltkulturerbestätte der VAE. Hier gedeihen knapp 150.000 Palmen rund 100 verschiedener Arten. Das Ökozentrum gleich am Eingang vermittelt Besuchern die Funktionsweise der Oase.

Spannende Geschichten zu erzählen haben auch die Festung Qasr Al Muwaiji und das Geschichtsmuseum im Al Jahili Fort. Und im Al Qattara Arts Centre hoch über den Dattelpalmengärten der Oase Qattara lässt sich traditionelle Architektur bestaunen; in Kreativkursen können Besucher sich dort im Zeichnen und Töpfern, in Kalligrafie, Musik und Fotografie versuchen.

Wer ein Faible für Geschichte hat, sollte in Al Ain dem Hili Archaeological Park einen Besuch abstatten. Zurück bis in die Bronzezeit reichen die Wurzeln dieses Siedlungsgebietes; bei der Stätte Hili 8 etwa fanden Archäologen neben Resten von Gerste, Weizen und Dattelpalmen Bronzegegenstände, Töpferwaren und Hinweise auf Haustiere.

Ein Hoch auf die königlichen Vögel

Falken mögen damals ebenfalls schon darunter gewesen sein. Jedenfalls wird die Falknerei in Abu Dhabi schon seit mehr als 2000 Jahren praktiziert. Das Know-how dazu wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die wertvollen Vögel erhalten sogar eigene Reisepässe.
Palmen für die Wüste
Vier Millionen Dattelpalmen ließ Staatsgründer Scheich Zayed einst pflanzen. Große Parks sind entstanden, und die Farbe Grün gehört heute wie selbstverständlich zu Abu Dhabis Stadtbild. Erstaunlich für eine derart trockene Gegend: Im Emirat sind 3500 Pflanzenarten heimisch. In den Oasen werden sogar Tomaten, Kartoffeln und Orangen angebaut.

Auf den meisten Wüstensafaris bietet sich Gelegenheit, Einblicke in die Falknerei zu nehmen. Geführte Touren zum Thema werden durch das preisgekrönte Abu Dhabi Falcon Hospital angeboten. Zu sehen sind dort nicht nur die luxuriösen Krankenstationen der würdevollen Tiere, sondern auch ein Museum über Falknerei. Und in den lauschigen Gärten des Krankenhauses können Urlauber eine Schnupperstunde Falknerei belegen. Eine echte Ehre, die königlichen Vögel haben es nicht umsonst zum Wappentier der VAE gebracht.
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