Spanien

Katalonien-Krise hält Touristen fern

Weniger Besucher kamen nach Katalonien, etwa in den berühmten Park Güell in Barcelona.
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Weniger Besucher kamen nach Katalonien, etwa in den berühmten Park Güell in Barcelona.

Die Krise um die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens hat sich im Oktober negativ auf die Touristenzahlen in der spanischen Region ausgewirkt.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien 4,7 Prozent weniger ausländische Gäste in die Region mit ihrer Hauptstadt Barcelona gereist, teilt das Nationale Statistikinstitut (INE) nun mit. Mit fast 1,5 Mio. Touristen reisten aber immer noch mehr Besucher nach Katalonien als in jede andere Region Spaniens. Die überwiegende Mehrheit sei aus dem angrenzenden Frankreich gekommen, hieß es.

Landesweit sind die Touristenzahlen im Oktober hingegen im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen. Von den knapp 7,3 Mio. Urlaubern kamen laut INE die meisten aus Großbritannien, gefolgt von Deutschland und Frankreich.

Katalonien hatte Anfang Oktober ein von der Justiz verbotenes Unabhängigkeitsreferendum durchgeführt, das die Region in eine tiefe Krise gestürzt hat. Nach Absetzung der Regionalregierung steht Katalonien derzeit unter Verwaltung der Zentralregierung in Madrid. (dpa)

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