Sommerurlaub

Reisebudget der Deutschen liegt bei 2128 Euro

Das Marktforschungsinstitut Ipsos hat das Urlaubsbudget 2022 in europäischen Ländern ermittelt.
Pixabay
Das Marktforschungsinstitut Ipsos hat das Urlaubsbudget 2022 in europäischen Ländern ermittelt.

Das Reise-Budget der Briten für ihren Sommerurlaub ist im aktuellen Jahr im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 gestiegen. In Deutschland und fünf weiteren europäischen Ländern sind die Budgets gesunken.

Aus dem "Holiday Barometer among Europeans, North Americans, Asians & Oceanians" des Marktforschungsinstituts Ipsos geht hervor, dass die Europäer für den aktuellen Sommerurlaub über ein durchschnittliches Budget in Höhe von 1805 Euro verfügen. Die monetäre Angabe bezieht sich "pro Person" und nicht "pro Haushalt".


Allerdings weichen die Budgets der von Ipsos herangezogenen Quellmärkte von Land zu Land zum Teil stark voneinander ab:

Belgien: 2289 Euro (2019: 2242 Euro)
Großbritannien: 2165 Euro (2019: 1757 Euro)
Österreich: 2162 Euro (2019: Österreich: 2627 Euro)
Deutschland: 2128 Euro (2019: 2467 Euro)
Italien: 1740 Euro (2019: 2151 Euro)
Spanien: 1503 Euro (2019: 1798 Euro)
Frankreich: 1153 Euro (2019: 2231 Euro)

Die skandinavischen Länder wurden im Rahmen der Ipsos-Studie nicht berücksichtigt. 

Die Umfrage wurde zwischen dem 26. April und dem 16. Mai 2022 in 15 europäischen Ländern unter Beteiligung von 15.000 Personen durchgeführt. Im Artikel sind die Hauptländer aufgeführt.

6 Kommentare Kommentieren

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.

1.
Melanie Mohi
Erstellt 21. Juli 2022 12:24 | Permanent-Link

Hallo, mich würde interessieren, wofür die ca. 2000 Euro Reisebudget stehen: für 14 Nächte Sommerurlaub? Pro Person? Pro Haushalt? Oder Gesamtbudget pro Haushalt/Familie/pro Person pro Jahr? Danke für weitere Infos, sofern Ihr diese vorliegen habt!

Cüneyt Yilmaz
Erstellt 21. Juli 2022 13:17 | Permanent-Link

@Melanie Mohi: Liebe Leserin, die Umfrage wurde zwischen dem 26. April und dem 16. Mai 2022 in 15 europäischen Ländern unter Beteiligung von 15.000 Personen durchgeführt. Im Artikel sind die Hauptländer aufgeführt. Dabei geht es um Daten "pro Person" und "nicht pro Haushalt". Es handelt sich um das Gesamtbudget für den Sommerurlaub. Länge und Art des Sommerurlaubs hängen von den jeweiligen Buchungen ab. Entscheidend ist wie viel Geld der/die Betroffene zur Verfügung hat.
Beste Grüße
Cüneyt Yilmaz

Ingo Simandi
Erstellt 21. Juli 2022 13:51 | Permanent-Link

@Cüneyt Yilmaz: Die Zahlen verwundern mich trotzdem. Laut der Veranstalter liegen die Durchschnittsbuchungen nicht in dieser Größenordnung von über 2000 €, oder sind da alle Nebenausgaben mit eingerechnet.
Bei einer Familie würden dann 2 Erwachsene und 1 Kind (50 Prozent) für eine Reise über 5000 € zur Verfügung stehen – etwas hoch.
Was mich aber am meisten stört, ist die Verallgemeinerung, dass den Europäern x-Euro zur Verfügung stehen. Es gibt viele Menschen bei den Tafeln, das sind Europäer denen das Budget nicht zur Verfügung steht.

Jan Lehmann
Erstellt 21. Juli 2022 15:31 | Permanent-Link

@Ingo Simandi: Das ist doch niemals eine repräsentative Studie! Das würde ja bedeuten, dass man rein statistisch auch eine bestimmte Anzahl "Tafelesser" berücksichtigen müsste – bei 15.000 Befragten.
Es wäre schön, wenn jeder Bürger durchschnittlich über 2000 € in den Sommerurlaub stecken könnte, dann würden sicher auch mehr Menschen Urlaub buchen. Unsere tatsächlichen Zahlen kommen leider nicht an diesen Wert.

Cüneyt Yilmaz
Erstellt 23. Juli 2022 13:36 | Permanent-Link
bearbeitet

@Jan Lehmann: Lieber Leser, natürlich sind Studien und Umfragen immer sehr umstritten. Falls Sie eine Studie finden sollten, die aus Ihrer Sicht interessant ist, kontaktieren Sie mich per E-Mail (c.yilmaz@fvw-medien.de). Ich würde mich freuen.
Beste Grüße
Cüneyt Yilmaz

Cüneyt Yilmaz
Erstellt 21. Juli 2022 15:32 | Permanent-Link
bearbeitet

@Ingo Simandi: Lieber Leser, es wurde der Durchschnitt berechnet. Doch Sie haben recht. Die Vermögens- und Einkommensverhältnisse innerhalb der EU stellen sicherlich ein umstrittenes Thema dar – insbesondere im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Reisebranche. Wir bleiben hier auf jeden Fall am Ball. Vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik.
Beste Grüße
Cüneyt Yilmaz

stats