Deutsche Wintersportgebiete

Derzeit wenig Hoffnung auf Neuschnee

Skiurlaub in den Alpen ist immer noch gefragt.
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Skiurlaub in den Alpen ist immer noch gefragt.

Neuschnee und weiße Landschaften schon in der ersten Dezemberhälfte: Die Skisaison hatte trotz Energiekrise und Sparmaßnahmen vielversprechend begonnen. Seit Tagen aber bereiten Regen, Wind und Tauwetter den Liftbetreibern Sorgen.

Grüne Landschaft, Regen und Wind: Tauwetter macht in den Weihnachtsferien Liftbetreibern Sorgen. Auf der Winklmoosalm in Bayern zum Beispiel, Heimat der Ex-Skirennläuferin Rosi Mittermaier, hat das Skigebiet seit Heiligabend geschlossen.

Es sei nicht sicher, in welchem Umfang der Skibetrieb bis zum Ende der Ferien laufen könne, sagte eine Sprecherin der oberbayerischen Alpen-Plus-Gebiete Brauneck, Spitzingsee, Wallberg und Sudelfeld. "Eine Zeit lang warme Temperaturen macht den Pisten nicht so viel aus. Aber der Regen und der Wind setzen ihnen zu."

Auch in Winterberg im Sauerland leidet die Schneedecke. "Wir sind sicher, dass es über den Jahreswechsel hinweg Wintersport gibt", sagte dennoch eine Sprecherin der Wintersportarena Sauerland.


Der Deutsche Wetterdienst macht für die nächste Zeit wenig Hoffnung auf Neuschnee. Es bleibe nach einer kurzen kühleren Periode mild.

Bei der Bayerischen Zugspitzbahn macht man sich keine großen Sorgen. Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet an der Zugspitze kommt ohne Kunstschnee aus. Die anderen Pisten in Garmisch-Partenkirchen liegen eher nordseitig.


In den vergangenen Wochen sei es extrem kalt gewesen – optimale Bedingungen für die Beschneiung, sagte eine Sprecherin. Dieser Schnee zusammen mit Naturschnee sei eine gute Grundlage. "Wir sind für die Weihnachtsferienzeit gut gewappnet."

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