Schweiz

Nationalhunde sollen Touristen nach Bern locken

Der Bernhardiner hat seinen Namen von einem Hospiz auf dem Großen St. Bernhard, ein Pass in den Walliser Alpen.
Thinkstock
Der Bernhardiner hat seinen Namen von einem Hospiz auf dem Großen St. Bernhard, ein Pass in den Walliser Alpen.

Eigentlich ist der Bär das Berner Wappentier, doch im Sommer 2017 soll die Schweizer Bundesstadt zur Hundemetropole werden: Über 100 Bernhardiner-Skulpturen sollen die Straßen bevölkern und möglichst viele Touristen anlocken.

Die sogenannten „BernARTiner“ werden als Rohlinge verkauft und können individuell gestaltet werden, erklärte die Präsidentin des Schweizer Nationalrats (große Kammer des Parlaments).

Ganz neu ist die Idee nicht: 1998 hatte Zürich 800 Kühe aus Fiberglas bemalen lassen und in der Stadt verteilt. Vorausgegangen war 1986 eine Aktion mit Löwenskulpturen. Die Berner Stadtoberen entschieden sich für den Bernhardiner, weil er als Schweizer Nationalhund gilt. Die Rohlinge sollen 1,25 Meter hoch sein. Privatleute können sie für 3000 Franken erwerben (2735 Euro). Wer seinen Rohling nicht selbst gestalten will, kann Künstler damit beauftragen. (dpa)

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.

stats