Regierung gibt nach

Touristiker in Indonesien beenden Streik

Die indonesischen Inseln Flores und Komodo liegen in der Provinz Nusa Tenggara Timur, östlich von Bali und Lombok.
Diamir Reisen
Die indonesischen Inseln Flores und Komodo liegen in der Provinz Nusa Tenggara Timur, östlich von Bali und Lombok.

Eine Gebühren-Erhöhung für den Komodo-Nationalpark führte in Indonesien zu einem Generalstreik der Touristiker. Doch die Regierung machte eine sofortige Kehrtwende.

Am 1. August riefen Hotels, Tourenanbieter und Verkehrsunternehmen in Labuan Bajo zu einem Generalstreik auf.

Ausschlaggebend war ein Regierungsbeschluss, wonach die Gebühr für den Komodo-Nationalpark mit sofortiger Wirkung um 250 US-Dollar erhöht werden sollten. Doch es kam noch schlimmer. Über Nacht stieg die Gebühr für den Zugang zu zwei der Hauptinseln des Komodo-Nationalparks um das 18-fache, von 19 auf 364 Dollar.

Nach Rücksprache mit den örtlichen Kontakten hatten die Dresdner Reiseexperten von Diamir bereits ein komplettes Alternativprogramm für die Reisegäste entworfen. Doch am 2. August erfolgte der politische Kehrtwende. Die indonesische Regierung teilte mit, dass die Entscheidung über die Gebührenerhöhung bis zum Ende des Jahres ausgesetzt werde. Der Streik wurde nach dieser Entscheidung beendet.

"Wir geben zu, dass wir es versäumt haben, die Informationen [über die Preiserhöhung] richtig zu verbreiten", zitiert "ABC News" den Gouverneur von Ost-Nusa Tenggara, Viktor Laiskodat.

Diamir bietet seit gut 15 Jahren Reisen nach Indonesien an. Neben den Komodowaranen stehen dabei vor allem auch Orang-Utans und die Vulkane des Landes im Fokus.

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