Erfolgreicher Juli

Destination Dubrovnik erholt sich spürbar

Besonders im Juli lief der Tourismus in Dubrovnik auf vollen Touren.
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Besonders im Juli lief der Tourismus in Dubrovnik auf vollen Touren.

Die bei deutschen Urlaubern beliebte Stadt Dubrovnik befindet sich bei der wirtschaftlichen Erholung auf der Überholspur. Jetzt versucht die Stadt, die Tourismus-Branche stärker für heimische Zulieferer zu gewinnen.

Nach Angaben des touristischen Check-in- und Check-out-Systems "Evisitor" wurden im Juli in Dubrovnik 193.00 Touristenankünfte und knapp 725.000 Übernachtungen verzeichnet. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 wurden somit im Juli 84 Prozent der Touristenankünfte und 91 Prozent der damaligen touristischen Übernachtungen erzielt, berichtet "The Dubrovnik Times".



Die meisten Gäste, die sich im Juli in Dubrovnik aufhielten, kamen aus Großbritannien, den USA, Frankreich und Deutschland. Der Zeitung "Croatia Week" zufolge wurden in Dubrovnik seit Beginn des Jahres zwei Millionen Übernachtungen durch ausländische Touristen registriert. Die Gesamtzahl an ausländischen Übernachtungen in Kroatien liegt bisher bei 47,8 Millionen – davon entfallen 11,4 Mio. Übernachtungen auf Reisende aus Deutschland.

Mato Franković, Bürgermeister von Dubrovnik, sagte im Gespräch mit "Euractiv": "Die Zeit der Covid19-Krise war für uns eine Zeit des Neustarts, die uns Zeit gab, uns neu zu ordnen und umzudenken."



Während der Pandemie konzentrierte sich Dubrovnik darauf, digitale Nomaden anzuziehen, wodurch ein neuer Trend entdeckt wurde. "In diesem Sinne hat Dubrovnik viel zu bieten, besonders in den Monaten außerhalb der Hauptreisezeit", sagte Franković.

Die Stadt verfolge das Ziel, die einheimischen Lebensmittelbetriebe als Lieferanten für die Hotellerie und Gastronomie vor Ort zu stärken. Der Bürgermeister wörtlich: "Obwohl man heute in Dubrovnik ein vielfältiges Angebot an Weltküchen finden kann (...) sind wir immer noch am besten für die traditionelle mediterrane Küche bekannt, bei der die Lebensmittelqualität die Grundlage der ganzen Geschichte ist, und in diesem Sinne arbeiten wir daran, lokale Familienbetriebe und Lieferketten zu fördern." Durch diesen Ansatz könne die Destination ihre Abhängigkeit von den internationalen Lieferketten reduzieren.

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