Neue Zielrichtung

Hellas setzt auf Gesundheitstourismus

Für den Gesundheits- und Wellness-Tourismus in Griechenland sollen auch Thermalquellen in den Fokus gerückt werden, wie hier auf Kos.
Imago Images
Für den Gesundheits- und Wellness-Tourismus in Griechenland sollen auch Thermalquellen in den Fokus gerückt werden, wie hier auf Kos.

Das Projekt soll mit etwa 30 Mio. Euro aus einem EU-Fonds unterstützt werden. Es soll sich langfristig auch wirtschaftlich auszahlen.

Das Geburtsland von Philosoph und Arzt Aristoteles besinnt sich auf die eigenen Wurzeln: Griechenland stellt den Gesundheits- und Medizintourismus in den Fokus.

Das erklärte die stellvertretende Gesundheitsministerin Sofia Zacharaki vergangene Woche in Athen. "Wir müssen nun alle Möglichkeiten ausloten, mit denen dieser touristische Sektor vorangetrieben werden kann", sagte Zacharaki.



So würde etwa eine Studie zeigen, dass der Gesundheitssektor im Tourismus einer der dynamischsten Märkte sei und auch in ökonomischer Hinsicht sehr profitabel sein kann.

Deshalb arbeite das Ministerium nun unter anderem mit der World Health Organization (WHO) zusammen, um entsprechende Maßnahmen umsetzen zu können, die den Gesundheitstourismus vorantreiben.

Dazu gehörten auch neue, rechtliche Grundlagen, so Zacharaki. Der Gesundheitstourismus habe in diesem und dem kommenden Jahr oberste Priorität im Ministerium.

Etwa 30 Mio. Euro sollen aus einem Konjunkturpaket der EU verwendet werden. Zudem sollen unter anderem auch hunderte Thermalquellen in Griechenland besser genutzt werden, um den Wellness-Tourismus voranzubringen.

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