Neue Hochrisikogebiete

Reisewarnungen für Frankreich und Dänemark

In Dänemark – hier Kopenhagen – schnellen die Corona-Zahlen derzeit deutlich nach oben.
FVW Medien/HMJ
In Dänemark – hier Kopenhagen – schnellen die Corona-Zahlen derzeit deutlich nach oben.

Dänemark hat derzeit eine der höchsten Inzidenzraten weltwelt. Vor Reisen in das Land wird gewarnt – ebenso nach Frankreich, Norwegen, Andorra und Libanon.

Es gibt aber auch sechs Entwarnungen. Vor allem in Westeuropa greift das Corona-Virus derzeit um sich. In Osteuropa hingegen verbessert sich die Situation wieder. So ähnlich war auch schon der Verlauf der vorigen Welle gewesen.

Wegen der hohen Zahl an Neuansteckungen mit Covid-19 hat das Robert-Koch-Institut nun Andorra, Dänemark, Frankreich und Norwegen als Hochrisikogebiete eingestuft. Vor allem in Dänemark steigt die Zahl der Erkrankungen rasant an. Die Inzidenz liegt inzwischen bei über 900 und damit fast dreimal so hoch wie in Deutschland. Die Reisewarnungen gelten auch für die Färöer, für Grönland und für das französische Überseegebiet Réunion.

In Norwegen ist die Inzidenz auf 615 gestiegen, in Frankreich beträgt sie 525 – alle Werte liegen deutlich über den deutschen. In Andorra beträgt sie sogar 1650. In dem Kleinstaat hat sich bereits mehr als jeder vierte Einwohner mit Corona angesteckt.

Aber auch vor Reisen in den Libanon warnt das Auswärtige Amt. Dort liegt die Inzidenz zwar bei "nur" 163, jedoch ist das Gesundheitssystem durch die hohe Zahl an Krankenhauspatienten überlastet.

Zugleich hat das Auswärtige Amt gleich sechs Entwarnungen ausgesprochen. Dabei handelt es sich größtenteils um Länder des Balkans und Baltikums, die vor wenigen Wochen noch zu den europaweit am stärksten von Corona betroffenen Regionen gehörten. Inzwischen jedoch sind die Inzidenzen deutlich gesunken.

Konkret gelten nun nicht mehr als Hochrisikogebiete:
- Albanien
- Bulgarien
- Estland
- Lettland
- Nordmazedonien
- Moldau

Anders als von manchen erwartet und von einigen Politikern gefordert wurde Großbritannien nicht als Virusvariantengebiet eingestuft. Auf der Insel verbreitet sich die Omikron-Mutante derzeit in hoher Geschwindigkeit. Auch in Irland beträgt der Anteil der Omikron-Variante bereits 35 Prozent.

Anders als Deutschland hat Frankreich sogar ein weitgehendes Reiseverbot für Großbritannien ausgesprochen.
2 Kommentare Kommentieren

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2.
Andrea Lenart-Decker
Erstellt 18. Dezember 2021 10:47 | Permanent-Link

Irgendwie unglaublich, daß es in den Ländern wie Dänermark, wo es eine hohe Impfrate gibt, sich nun doch so viele sich wieder anstecken. Und wiederum in den Ostblock-Ländern wie Rumänien, Bulgarien usw. , wo die Impfquote bei unter 50% liegt, scheinen sich nicht so viele sich anstecken. Wichtig wäre, ob es sich 'nur' um Ansteckungen (Inzidenz) handelt, oder ob auch die Sterblichkeit/Hospitalisierungsrate betrachtet wird. Das ist nämlich ausschlaggebend. Ich glaube man kann die 'Durchseuchung' kaum aufhalten. Und je nachdem, wieviel, wie engmaschig getestet wird, schießen/fallen die Inzidenzen...

1.
Deniz Ugur
Erstellt 17. Dezember 2021 20:25 | Permanent-Link

gemäß https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit
ist die 7 Tage Inzidenz in der Türkei bei 136. Dies weil in der Türkei nach anfänglichem Start mit dem toten Impfstoff Sinovav mittlerweile seit bereits Juni 2021 geboostert wird. Die Risikogruppen haben daher mehrheitlich 4 Impfungen erhalten. Die Herabstufung ist zu erwarten. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass Reisen grundsätzlich nochmals eine einheitliche Regelung für die Sommersaison und alle Länder erhalten wird. Eine Kombination aus einer aktuellen Impfung (bis 6 Monate) sowie einem Schnelltest aufgrund der höheren Praktikabilität.

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