Nach Türkei und Griechenland

Auch Montenegro rüstet sich für "Energie-Urlauber"

Die Bucht von Kotor in Montenegro
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Die Bucht von Kotor in Montenegro

Die Zielgruppe der "Energie-Urlauber" wird in der aktuellen Wintersaison stark umworben. Nach der Türkei und Griechenland will jetzt auch Montenegro diese Zielgruppe anziehen.

Montenegros Tourismusbranche könnte während der Energiekrise aufgrund der hohen Energiepreise in Europa unerwartete Gewinne erzielen. Das Land bereitet ein Angebot vor, um Touristen anzulocken, vor allem "Energie-Touristen" aus Mittel- und Westeuropa.

Ranko Jovović, Präsident des Verbands für Tourismus und Gastgewerbe in der Handelskammer von Montenegro (PKCG), sagte, dass die Strompreise in der EU erheblich gestiegen seien, sodass die europäischen Bürger für den kommenden Winter Hotels in der Türkei buchen würden.

Die PKCG hat gemeinsam mit den Tourismusverbänden des Landes eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um eine Kampagne zur Förderung Montenegros als Reiseziel zu starten, an dem Gäste aus West- und Mitteleuropa mit dem Geld, das sie sonst für Essen und Heizung in ihrem Land ausgeben würden, länger in Montenegro bleiben können.

Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern von Hotels, Reisebüros, dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Tourismus, der nationalen Tourismusorganisation, der Airline To Montenegro und den Airports von Montenegro.

Aleksandra Gardašević Slavuljica vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Tourismus sagte, dass Energietouristen zuerst in Großbritannien auftauchten und sich der Trend dann auf Deutschland, Frankreich und andere westeuropäische Länder ausbreitete.

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