Nach neuem Corona-Ausbruch

China streicht Flüge nach Peking

Mehr als 1250 Verbindungen wurden gestrichen, und die Bewohner sollen in der Stadt bleiben: Nach dem erneuten Corona-Ausbruch in Peking verhängt das Regime strenge Restriktionen.

Offiziellen chinesischen Mitteilungen zufolge handelt es sich jedoch um keine komplette Abschottung der Stadt, sondern um die Ausrufung der zweithöchsten Sicherheitsstufe. Sie besagt unter anderem, dass ein Großteil der Flüge gestrichen werden muss, in Peking waren dies gestern 1250 Starts und Landungen.


Gestrichen wurden aber auch alle Taxi- und Busverbindungen, welche das Stadtgebiet verlassen sollten. Auf Bahnfahrten sollen die Menschen freiwillig verzichten, die Tickets werden zurückerstattet.

Abgeriegelt wurden lediglich jene Teile der Hauptstadt, in denen die meisten neuen Fälle festgestellt wurden. Deren Bewohner dürfen die Stadt gar nicht mehr verlassen. Die Schulen wurden komplett geschlossen. Alle anderen Pekinger dürfen zwar reisen, müssen dafür jedoch einen negativen Corona-Test nachweisen.

Wie berichtet, hat die Stadt etwa 150 Corona-Neuinfektionen im Umkreis eines Fischmarktes registriert. Im Vergleich zu den aktuell gut 600 Neuinfektionen etwa in Ostwestfalen ist diese Zahl zwar vergleichsweise gering, China möchte jedoch in jedem Fall einen erneuten Lockdown verhindern.

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