Mit Esta in die Staaten

USA führen neue Übertragungswege für Passdaten ein

Immer wieder eine wenig vergnügliche Angelegenheit: Die Kontrollen bei der Einreise in die USA.
CBP
Immer wieder eine wenig vergnügliche Angelegenheit: Die Kontrollen bei der Einreise in die USA.

Wer mit einem deutschen Pass in die USA möchte, braucht ein Visum oder muss online einen Esta-Antrag stellen. Für Touristen reicht in der Regel dieses elektronische Verfahren. Dabei gibt es eine Neuerung – und auch mögliche Fehlerquellen sollten Reisende kennen.

Eine neue Funktion auf der sogenannten Esta-Website soll USA-Reisenden dabei helfen, weniger Fehler bei der Beantragung ihrer Einreise-Erlaubnis zu machen. Antragsteller aus Ländern, die am Programm für visafreie Einreise teilnehmen, können künftig ein Foto des maschinenlesbaren Teils ihres Reisepasses auf die Website hochladen. Das kündigte ein Vertreter der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP im Gespräch mit dem dpa-Themendienst an. Ziel sei es, die Funktion noch vor der Hochsaison im Sommer zur Verfügung zu stellen und durch sie die Zahl von Buchstabendrehern und anderen Übertragungsfehlern beim Ausfüllen des Formulars zu reduzieren.

Die Esta-Beantragung ist seit dem Jahr 2009 in den USA verbindlich für Reisende, die kein Visum besitzen und aus Ländern stammen, die am sogenannten Visa Waiver Program beteiligt sind. Dazu gehören auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Einreise-Erlaubnis kostet 14 US-Dollar (etwa 11,40 Euro) und ist zwei Jahre lang gültig.

Nach CBP-Angaben haben im Zeitraum vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 mehr als 1,4 Mio. Deutsche einen Esta-Antrag bei den US-Behörden gestellt. In mehr als 99 Prozent der Fälle habe es dabei keinerlei Probleme gegeben. Aus aller Welt seien fast 15 Mio. Anträge unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ eingegangen. (dpa)

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