Lockerung

Israel streicht Pflicht zum Grünen Pass weitgehend

In Israel – hier Jerusalem – muss nun in vielen Einrichtungen nicht mehr der sogenannte "Grüne Pass" vorgezeigt werden.
FVW Medien/HMJ
In Israel – hier Jerusalem – muss nun in vielen Einrichtungen nicht mehr der sogenannte "Grüne Pass" vorgezeigt werden.

Trotz Rekordzahlen bei den Schwerkranken in der Omikron-Welle entfällt in Israel weitgehend die Pflicht für den sogenannten "Grünen Pass". Dadurch werden unter anderem wieder Besuche in Hotels und Restaurants einfacher.

Seit diesem Montag müssen die Menschen in Israel sowie Besucher den Nachweis für Geimpfte und Genesene nur noch bei großen Veranstaltungen wie Feiern und Hochzeiten vorzeigen. Der Besuch von Restaurants, Kinos und Hotels ist nun auch ohne den sogenannten "Grünen Pass" und ohne negativen Corona-Test möglich. Auch bei der Ausreise aus Israel müssen Ungeimpfte keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen.

Israel lockert die Regeln, obwohl die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in dem 9,4 Mio.-Einwohner-Land am Wochenende erstmals seit Beginn der Pandemie 2020 den Wert von 1200 Patientinnen und Patienten überschritten hat. Am Sonntagabend meldete das Gesundheitsministerium 1255 betroffene Menschen. Israel hat allerdings nach derzeitigem Stand vor zwei Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten. Nach mehr als 85.000 Neuinfektionen an einem Tag wurden am Sonntag noch 33.394 neue Fälle gemeldet.

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