Kroatien

Zahlungen mit Kuna bis Mitte Januar erlaubt

Kroatien tritt nicht nur dem Schengen-Raum bei, sondern tritt auch der Eurozone bei.
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Kroatien tritt nicht nur dem Schengen-Raum bei, sondern tritt auch der Eurozone bei.

Bis Mitte Januar 2023 sind in Kroatien Zahlungen in der heimischen Währung erlaubt. Danach gilt nur noch der Euro als Zahlungsmittel. Eine mit der Umstellung verbundene Preiserhöhung in allen Branchen Kroatiens ist unzulässig.

Obwohl Kroatien zum ersten Tag des kommenden Jahres der Eurozone beitreten wird, müssen alle Geschäfte, Restaurants und Hotels des Landes bis zum 14. Januar 2023 Zahlungen sowohl in Kuna als auch in Euro anerkennen. Die EZB erklärte zuvor, dass sowohl Euro als auch Kuna (Banknoten und Münzen) für einen Zeitraum von zwei Wochen nach der Einführung des Euro als Zahlungsmittel zugelassen sind. Für den Umtausch von Kuna in Euro gilt vom 1. Januar 2023 an ein fester Umrechnungskurs: 1 Euro = 7,5345 Kuna. Dieser Umrechnungskurs wurde am 12. Juli 2022 festgelegt.

Die Preise für Waren und Dienstleistungen werden bis zum 31. Dezember 2023 sowohl in Euro als auch in Kuna angegeben. Kuna-Banknoten und -Münzen können bis zum 31. Dezember 2023 kostenfrei für bis zu 100 Kuna-Banknoten und 100 Kuna-Münzen pro Transaktion umgetauscht werden. Für den Umtausch größerer Mengen von Banknoten oder Münzen können Geschäftsbanken eine Gebühr erheben.

Die EZB nennt eine weitere Bestimmung, die im Interesse der Reiseveranstalter in Deutschland sein könnte: "Eine mit der Umstellung verbundene Preiserhöhung ist unzulässig. Wenn ein Unternehmen gegen diese Regel verstößt, können Verbraucher jede ungerechtfertigte Preiserhöhung den Behörden melden, die gegen dieses Unternehmen Bußgelder verhängen können. Dies ist Teil des Verbraucherschutzes."

Kroatien ist seit dem 1. Juli 2013 Mitglied der EU. Der Rat der EU hat am 12. Juli 2022 den Beitritt Kroatiens zum Euroraum zum 1. Januar 2023 genehmigt und den Umrechnungskurs für die kroatische Kuna festgelegt.

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