Kampagne "Live Italian"

Olympia-Siegerin wirbt für Italien

Bebe Vio, Olympia-Siegerin im Rollstuhlfechten, mag besonders die Insel Elba.
Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons
Bebe Vio, Olympia-Siegerin im Rollstuhlfechten, mag besonders die Insel Elba.

Die Sportlerin Bebe Vio – Olympia-Siegerin, Welt- und Europameisterin im Rollstuhlfechten – ist Botschafterin der Kampagne "Live Italian. Gemeinsam mit anderen Prominenten des Landes verrät sie ihre touristischen Lieblingsorte.

Eigentlich heißt sie Beatrice Maria Adelaide Marzia Vio – genannt wird sie aber kurz Bebe: Die 25-jährige Venezianerin hat im Rollstuhlfechten so ziemlich alle Titel gewonnen, die es zu gewinnen gibt.

Für die nationale Tourismusagentur Enit fungiert sie – gemeinsam mit anderen Prominenten wie dem Balletttänzer Roberto Bolle – als touristische Botschafterin ihres Landes.

"Italien und die Italiener sind ein Spektakel, man muss sich nur das Vergnügen gönnen, es ein wenig zu bereisen", kommentiert Bebe Vio. Dies sei keine pure Rhetorik, vielmehr habe sie "das Privileg, das Land als Heimat zu haben".



Vio bevorzugt fünf italienische Orte, um ihre Batterien aufzuladen. Auf Platz eins stehe die Insel Elba, die sie seit ihrer Kindheit immer wieder besucht. Ihre Lieblingsorte dort sind der Strand von Cavoli, Fetovaia oder S. Andrea in Marciana zum Schwimmen und die alte Festung von Volterraio für einen "feurigen Sonnenuntergang, den ich auf Instagram posten kann".

"Kurz gesagt, dies ist für mich der 'place to be', der Ort, an dem ich mich immer entspannen kann und Gelassenheit finde." Und dann seien da noch die Gefühle, die Venedig, ihre Geburtsstadt, in ihr wecke. Genauer gesagt Mogliano Veneto, wo ihre Familie lebt: Mutter Teresa, Vater Ruggero und der ältere Bruder Nicolò. "Hier hat alles angefangen, und hier scheint alles immer die richtige Form zu haben", sagt sie.

Auch Mailand hat für Bebe einen besonderen Stellenwert, so dass sie sich selbst als "verrückt nach Mailand" bezeichnet. "Diese Stadt ist für mich der Anfang von vielen Dingen, der Ort, an dem alles möglich wird, und deshalb hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass es der richtige Ort ist, um die Bebe Vio Academy zu gründen." Die Bebe Vio Academy ist eine Einrichtung zur Förderung des paralympischen Sports.



Und dann Rom: "Hier gibt es Schönheit, Kultur, Atmosphäre, Natur. Ich liebe es, in die Parks unter freiem Himmel einzutauchen, mindestens so sehr, wie von künstlerischen Wundern umgeben zu sein und buchstäblich durch die Geschichte zu gehen", sagt sie. Zudem seien die Römer etwas Besonderes: "Sie haben ein Herz, das auf Hochtouren schlägt."

Schließlich empfiehlt sie noch Neapel, "eine erst kürzlich von mir entdeckte Schönheit". Da sie von Rom aus schnell dorthin gelangen könne, gönne sie sich oft einen Tag an der neapolitanischen Strandpromenade: "Ein Spaziergang und eine Pizza, was will man mehr? Ich mag das einfache Leben, so wie eine Margherita, die ich gern esse, sogar zum Frühstück".

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