Jetzt amtlich

Es bleibt bei der gelockerten Einreise

Ein 3G-Nachweis bleibt für die Wiedereinreise nach Deutschland verzichtbar.
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Ein 3G-Nachweis bleibt für die Wiedereinreise nach Deutschland verzichtbar.

Bereits im Mai hatte die Bundesregierung den 3G-Nachweis für Urlaubsrückkehrer abgeschafft. Dabei bleibt es auch. Da die entsprechende Regelung nur bis Ende August gültig ist, musste sie verlängert werden.

Die gelockerten Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer bei der Einreise nach Deutschland sollen wie bereits vermutet auch über das Monatsende hinaus bestehen bleiben. Das Bundeskabinett beschloss jetzt, die dazu Ende August auslaufende Verordnung vorerst bis 30. September zu verlängern.

Die Vorgaben waren angesichts der entspannteren Pandemie-Lage vor der Sommerferienzeit gelockert worden. Seit Ende Mai müssen Einreisende ab zwölf Jahren keine 3G-Nachweise als Geimpfte, Genesene oder Getestete mehr dabei haben.

Die Verlängerung gilt zunächst nur bis Ende September, um rechtzeitig die Notbremse ziehen zu können, sollten sich besonders gefährliche Virus-Varianten ausbreiten. "Dann müssen wir verhindern, dass sie sich zu schnell ausbreiten", sagte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Ebenfalls als Notbremse bestehen bleiben Regeln für Gebiete, in denen neue Varianten kursieren. Einreisende von dort müssen sich in Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben, auch wenn sie geimpft oder genesen sind.

Derzeit ist jedoch auf einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) kein Land aufgeführt, das von der Bundesregierung als sogenanntes Virusvariantengebiet eingestuft worden ist.

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