Griechenland

Reisebranche zieht Top-Investoren an

Griechenland ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Investoren beliebt.
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Griechenland ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Investoren beliebt.

Die griechische Tourismusbranche wird zunehmend attraktiv für ausländische Investoren. Das könnte die Wirtschaft des Landes bis 2025 ankurbeln.

Die Tourismusbranche Griechenlands ist eine von fünf Branchen, von denen erwartet wird, dass sie ausländische Direktinvestitionen anziehen, die wiederum die griechische Wirtschaft bis 2025 ankurbeln werden, teilt die Eurobank mit.


Laut Bankanalysten sollen Investitionen im Wert von 32 Mrd. Euro in Infrastruktur und Immobilien, Energie und Dekarbonisierung, Telekommunikation und digitale Modernisierung, Tourismus und Fertigung das Wirtschaftswachstum in Griechenland bis 2025 vorantreiben. Die Wiederherstellungs- und Resilienzfazilität der EU (RRF) wird bis 2025 insgesamt 24 Mrd. Euro bereitstellen.

Die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) sind nach Angaben der griechischen Zentralbank im Vergleich zum Vorjahr um 74,3 Prozent gestiegen.

Zu den kofinanzierten Stadterneuerungs- und Hotelprojekten gehören Ellinikon mit einem syndizierten Darlehen von einer Milliarde Euro, Sani/Ikos mit 952 Mio. Euro, Andrea Mare mit 32 Mio. Euro, Primonial mit 48 Mio. Euro, Elia Resorts mit 36 Mio. Euro und Grivalias One & Only Aesthesis in Glyfada, das 2023 eröffnet werden soll, mit 87 Mio. Euro.

Darüber hinaus war auch die tourismusbezogene Infrastruktur ein Magnet für FDI. Zu den indikativen Infrastruktur- und Immobilienprojekten gehören unter anderem Modernisierungsarbeiten am Athens International Airport mit 1,1 Mrd. Euro und Fraport-Greece-Projekte mit 960 Mio. Euro.

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