Grenzöffnung

Japan lässt wieder Touristen ins Land

Auch die Chureito-Pagode in Japan vor dem Berg Fuji kann bald wieder von internationalen Touristen besucht werden.
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Auch die Chureito-Pagode in Japan vor dem Berg Fuji kann bald wieder von internationalen Touristen besucht werden.

Endlich ist es soweit: Nach mehr als zwei Jahren dürfen erste Touristen ab Juni aus aller Welt wieder nach Japan einreisen. Es gibt allerdings Auflagen.

Nachdem in den vergangenen Monaten wie berichtet zunächst Lockerungen für Geschäftsreisen und weitere Visa-gebundene Aufenthalte in Kraft traten, dürfen nun auch wieder Urlauber ins Land.

Zudem sollen die Flughäfen New Chitose bei Sapporo in Hokkaido und Naha auf Okinawa wieder für den internationalen Flugverkehr geöffnet werden.   

Die Wiederaufnahme des Tourismus erfolgt dabei nach Angaben des japanischen Fremdenverkehrsamtes in mehreren Schritten. Ab dem 10. Juni können demnach internationale Reisende zunächst wieder in organisierten Reisegruppen und Pauschalreisen das Land besuchen, heißt es in einer Mitteilung des japanischen Fremdenverkehrsamtes. Für Individualreisende bleibt Japan dagegen zunächst weiter gesperrt.

Keine Einreise-Auflagen für deutsche Urlauber

Die vor der Pandemie geltende Visafreiheit bleibt ebenfalls weiter ausgesetzt. Die Anzahl der Einreisen pro Tag wird im Juni allerdings leicht auf 20.000 Besucher pro Tag erhöht.

Zugleich werden die bisher geltenden strengen Regeln für Test- und Quarantäne-Pflicht gelockert. Für insgesamt 96 Länder, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, entfallen sogar alle Auflagen bei der Ankunft. Vorgeschrieben bleibt nur ein negativer Corona-PCR-Test vor Antritt der Japan-Reise. Weitere Details zum Ablauf sollen laut Fremdenverkehrsamt in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Der Präsident der Japan National Tourism Organisation (JNTO) Satoshi Seino begrüßte die bevorstehende Öffnung des Landes für Gruppenreisen: "Wir betrachten dies als den ersten Schritt zur Erholung des Tourismus in Japan."

Die Tourismusbehörde habe sich gemeinsam mit lokalen Regierungen, Zielgebietsagenturen, in- und ausländischen Reisebüros sowie Fluggesellschaften auf die Wiederaufnahme des Inbound-Tourismus vorbereitet. Geplant sei zudem, eine der Situation angepasste Promotionsstrategie zu entwickeln.

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