fvw|TravelTalk Workshop

Aufbruchstimmung auf Gran Canaria

Endlich wieder höhere Kundennachfrage und endlich wieder auf Tour: Einige der Teilnehmerinnen des fvw/TravelTalk Workshops im Cordial Mogán Playa.
FVW Medien/WIL
Endlich wieder höhere Kundennachfrage und endlich wieder auf Tour: Einige der Teilnehmerinnen des fvw/TravelTalk Workshops im Cordial Mogán Playa.

Die Kanaren sind im Winter ein Klassiker. Doch gilt das auch für die kommende Saison? Mit 30 Reisebüro-Profis besuchten wir Gran Canaria und entdeckten auch in einem so etablierten Ziel noch viel Neues. Und vor allem auch die Lust, wieder gemeinsam etwas zu erleben.

Aller guten Dinge sind drei – für den dritten fvw|TravelTalk Workshop Gran Canaria nach 2009 und 2014 gilt das auf jeden Fall. Diese Reise, an der 30 Expedientinnen und Expedienten sowie die Kanaren-Experten aller großen Veranstalter teilnahmen, war für die Insel wichtiger denn je. Die Wintersaison steht bevor, und auch für Hoteliers, Restaurants, Incoming-Agenturen und alle, die dort vom Tourismus leben, waren die vergangenen Jahre hart, zumal der vergangene Winter zum großen Teil ins Wasser fiel.

Für Reisebüros und Veranstalter sind die Kanaren elementar. Bei TUI etwa reist im Winter jeder zweite Gast auf den Archipel im Atlantik. Bei den anderen Veranstaltern sieht es nicht viel anders aus, zudem stehen hinter einigen anderen großen Winterzielen vor allem in Südostasien noch viele Fragezeichen. Die gute Nachricht: Es geht aufwärts, und die Aussichten auf den Winter sind positiv. Die Infektionen sinken, die Impfquote liegt auf den Kanaren mit 80 Prozent höher als in Deutschland.

So waren auch im Hotel Cordial Mogán Playa, in dem die Gruppe wohnte, oder im Lopesan Villa del Conde Resort, in dem der Kongresstag mit den deutschen Touristikern und 50 Hoteliers und Leistungsträgern stattfand, viele Urlauber zu sehen. Weil auf den Kanaren die Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auf 50 Teilnehmer begrenzt sind, verlegten wir den Kongress nach draußen – eine Premiere, die gut funktionierte.

Das Leben kehrt zurück, und das gilt nicht nur für die bei den deutschen Urlauben beliebteste Kanaren-Insel. Auch im Vertrieb hat sich die Stimmung gedreht. Fast alle Reisebüro-Teilnehmer berichteten, dass sie die Kurzarbeit gestoppt haben und viel zu tun haben. Zwar gehen nach wie vor fast nur Buchungen für die nächsten Wochen ein, aber dass die Kunden reisen wollen und sich nach den Entbehrungen des Lockdown etwas gönnen wollen, daran besteht kein Zweifel, so der einhellige Tenor bei den Gesprächen am Rande.
Klaus Hildebrandt (fvw|TravelTalk) und Fernando Arias vom Fremdenverkehrsamt Gran Canaria beim Abschlussabend im Lopesan-Resort Villa del Conde.
FVW Medien/CM
Klaus Hildebrandt (fvw|TravelTalk) und Fernando Arias vom Fremdenverkehrsamt Gran Canaria beim Abschlussabend im Lopesan-Resort Villa del Conde.

Auch die fanden oft an der frischen Luft statt, denn bei den Ausflügen ging es in die Berge, in die Hauptstadt Las Palmas und die Kleinstadt Galdar, in der der Jakobsweg – auch Gran Canaria hat eine Route quer über die Insel – beginnt.
Stopp mit Aussicht: Claudia Dorn-Stein, Sonja Wenc und Hildegard Diebold in Firgas.
FVW Medien/WIL
Stopp mit Aussicht: Claudia Dorn-Stein, Sonja Wenc und Hildegard Diebold in Firgas.


Traditionell stehen bei unseren Workshops Land und Leute im Mittelpunkt. Wenn der eine oder andere Teilnehmer etwas blass im Gesicht war, dann war es nicht mehr die Sorge um die Zukunft, sondern die kurvenreiche Strecke auf mehr als 1000 Meter Höhe im ursprünglichen Innern von Gran Canaria.

Weltkulturerbe und neues Museum Risco Caido

Den Ureinwohnern der Insel waren die Berge übrigens heilig, sie sind 2019 mit den Höhlen von Risco Caido zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt worden. Der Nachbau einer Höhle zeigt, wie die Ureinwohner mit dem durch einen Schlitz einfallenden Sonnenlicht die Jahreszeiten deuteten. Das Museum wurde erst vergangenes Jahr eröffnet. Ich selbst war schon mehrfach auf Gran Canaria und dachte: Was ist es für ein Vergnügen, nun wieder solche neuen tollen Attraktionen zu entdecken.
Open Air: Der Kongresstag mit rund 100 Touristikern aus Deutschland und Spanien im Lopesan Villa del Conde Resort fand coronakonform an der frischen Luft statt.
FVW Medien/KH
Open Air: Der Kongresstag mit rund 100 Touristikern aus Deutschland und Spanien im Lopesan Villa del Conde Resort fand coronakonform an der frischen Luft statt.
4 Kommentare Kommentieren

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4.
Simone Wieland
Erstellt 28. September 2021 09:21 | Permanent-Link
bearbeitet

Gran Canaria war der erste FVW Workshop an dem ich teilnehmen durfte. Es war eine tolle Reise mit vielen Höhepunkten. Ich war angenehm überrascht von Gran Canaria. Als ich vor 15 Jahren das erste und das letzte Mal da war habe ich nur den Süden gesehen. Der Norden ist wunderschön und bietet tolle Ausflugsmöglichkeiten. Sei es der Besuch verschiedener Bergdörfer, der Kulturstätte Risco Caido und natürlich die unvergleichliche Landschaft. Es wird mir in Zukunft helfen Gran Canaria noch öfters und auch sicherer zu verkaufen. Danke nochmals für die schöne Zeit auf Gran Canaria.

3.
Oxana Lores
Erstellt 27. September 2021 17:08 | Permanent-Link

Sehr schön! Ich vergesse Gran-Canaria nie!!! Wir ❤️ reisen!

2.
Heike Willer
Erstellt 27. September 2021 14:20 | Permanent-Link

Auch ich durfte dabei sein und war sehr positiv überrascht, wie schön Gran Canaria ist. Durch die perfekte Organisation des gesamten Events, konnten wir auch Gegenden erkunden, welche ich (und sicher auch viele Kunden) gar nicht auf dem Schirm haben.
Ganz lieben Dank an fvw|TravelTalk für die Organisation.

1.
Silke Edel-Pfannschmidt
Erstellt 27. September 2021 12:30 | Permanent-Link
bearbeitet

Ich war Teilnehmerin des Workshops und möchte mich bei den Organisatoren recht herzlich bedanken für die vielen wertvollen Informationen. Auf den Ausflügen habe ich neue Seiten Gran Canarias kennengelernt und auch so manche Idee erhalten für neue Zielgruppen. Gran Canaria bietet durchaus auch Attraktionen für jüngeres Publikum. Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung und es hat mir unglaubliche Freude bereitet, wieder vor Ort sein zu können und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

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