Fitur Madrid

Spaniens wichtigste Reisemesse beginnt

Die Fitur findet vom 19. bis 23. Januar auf dem Messegelände in Madrid statt. Acht von zehn Messehallen sind belegt.
Ifema
Die Fitur findet vom 19. bis 23. Januar auf dem Messegelände in Madrid statt. Acht von zehn Messehallen sind belegt.

Heute startet die internationale Tourismusmesse Fitur in Madrid. Die Botschaft: Der Tourismus müsse lernen, mit der Pandemie zu leben. Nur so gelinge der Aufschwung. Etwa 60.000 Besucher werden erwartet.  fvw|TravelTalk ist auch dabei.

Unter strengen Anti-Covid-Sicherheitsmaßnahmen findet die Fitur nun wieder wie zu den Vor-Corona-Zeiten im Januar statt: vom 19. Januar bis 23. Januar. Insgesamt werden etwa 60.000 Fachbesucher erwartet.


Zuvor hat es immer wieder Gerüchte gegeben, dass die Fitur aufgrund der stark gestiegenen Omikron-Verbreitung abgesagt werden müsse. Doch die Botschaft vom Messeveranstalter Ifema ist unmissverständlich: Um langfristig einen Umgang mit der Pandemie zu finden, sei es wichtig, mit ihr zu leben. Ziel der Fitur sei, das Vertrauen des Marktes zu stärken, den Reisesektor zu stärken und die Bedeutung des Geschäftstourismus zu demonstrieren, teilte Ifema mit.

Deutlich weniger Besucher als vor Corona


Um für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Fitur zu sorgen, verstärke Ifema Madrid die Gesundheitskontrollen. Die Fitur hat in diesem Jahr 600 Hauptaussteller aus den spanischen Regionen und aus 107 Ländern von Chile bis Israel, Mexiko bis Katar, das zum ersten Mal an der Veranstaltung teilnimmt. Knapp 7000 Teilnehmer werden zusammengebracht. Partnerland ist in diesem Jahr die Dominikanische Republik. 

An die Besucherzahlen der Januarausgabe 2020 vor der Pandemie wird die Fitur bei weitem nicht herankommen. Damals zählte die Messe 165.000 Fachbesucher und 110.000 Besucher aus der breiten Öffentlichkeit. Diesmal werden nach Berichten spanischer Medien wie etwa "El Mundo" mehr als 60.000 Fachbesucher und 30.000 weitere Besucher erwartet. Außerdem sollen 40.000 Interessierte digital teilnehmen.

Spezielles Belüftungssystem in Messehallen

Die internationale und nationale Resonanz auf die Fitur sei sehr gut, teilt der Messeveranstalter mit. Acht der insgesamt zehn Pavillons werden genutzt. Der Veranstalter hat unterschiedliche Maßnahmen eingeleitet, um den sicheren Ablauf zu gewährleisten: Der Besucherstrom wird elektronisch gelenkt und die Hallen verfügen über ein spezielles Belüftungssystem. Zudem wird dafür gesorgt, dass eine physische Distanz auch wirklich eingehalten werden kann.

Die Messe bietet jedoch mit Fitur Liveconnect zudem ein hybrides Format an. Auf der digitalen Plattform, die vom 20. Dezember 2021 bis 4. Februar 2022 aktiv ist, können sich professionelle Teilnehmer austauschen und networken.

1 Kommentar

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1.
Stefan Berg
Erstellt 19. Januar 2022 09:13 | Permanent-Link

Eine gute Nachricht! Das lässt hoffen. Danke "Fitur-Verantwortliche" für den Mut in dieser Zeit ... go your own way!

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