Entwarnung auch für Brasilien

Südamerika-Reisen sind wieder leichter möglich

Sehenswert: Die Kathedrale von Guayaquil in Ecuador.
Wikipedia/MeRyan / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)
Sehenswert: Die Kathedrale von Guayaquil in Ecuador.

Die Corona-Lage in zahlreichen Regionen Südamerikas entspannt sich, sie gelten nicht mehr als Hochrisikogebiete. Allerdings unterscheiden sich die Einreiseregeln von Brasilien, Argentinien & Co zum Teil deutlich voneinander.

Brasilien gilt vom Sonntag an nicht mehr als Hochrisikogebiet. Bolivien, Ekuador, Paraguay und Peru wurden bereits am Sonntag vergangener Woche von der entsprechenden Liste des Auswärtigen Amts gestrichen. Reisen in diese Region wird dadurch auch für Reisende, die noch nicht gegen Covid-19 geimpft beziehungsweise genesen sind, wieder attraktiver. Schließlich müssen sie bei ihrer Rückkehr nun nicht mehr in Quarantäne.

Wer nun allerdings eine Fernreise in die Region ins Auge fasst, sollte sich die Einreiseregeln der einzelnen Länder genau anschauen, denn die unterscheiden sich zum Teil deutlich.

Am striktesten sind die Regularien dabei in Argentinien: Dort sind Einreisen für Touristen nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Bolivien wiederum verlangt einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem müssen Besucher nach der Einreise zunächst für zehn Tage in Quarantäne. Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gibt es nicht.

Touristenfreundlicher sind die Einreiseregularien in Brasilien, Ekuador, Paraguay und Peru. So verlangt Brasilien von Besuchern einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Auch muss beim Check-in eine Gesundheitserklärung vorgelegt werden, die auf der Website der brasilianischen Gesundheitsbehörde heruntergeladen werden kann. Flüge aus Großbritannien, Nordirland, Indien und Südafrika dürfen derzeit nicht in Brasilien landen.

Ekuador wiederum verlangt nach Angaben des Auswärtigen Amts von allen Gästen im Alter von mindestens zwei Jahren einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test oder aber eine mindestens 14 Tage zurückliegende, vollständige Impfung gegen Covid-19. Außerdem müssen Passagiere vor dem Abflug eine digitale Gesundheitserklärung ausfüllen. Ekuador – das aktuell eine Inzidenz von 6,0 ausweist – hofft angesichts einer solch vergleichsweise attraktiven Einreiseregel auf wieder anziehende Besucherzahlen.

Paraguay verlangt von seinen Besuchern neben einer digitalen Gesundheitserklärung einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Kinder unter zehn Jahren sind laut Angaben auf der Homepage des Botschaft Paraguays hiervon ausgenommen. Genesene Besucher, die in den 14 bis 90 Tagen vor Einreise eine Covid-Erkrankung durchgemacht haben, sind von der Testpflicht befreit, müssen laut Außenamt jedoch einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Vor der Einreise muss zudem eine elektronische Gesundheitserklärung ausgefüllt werden. Außerdem ist eine Krankenversicherung gegen Covid-19 erforderlich.

Urlauber, die nach Peru reisen wollen, müssen entweder einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) oder einen entsprechenden Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen. Zweifach gegen Corona geimpfte Besucher sind von der Testpflicht befreit. Eine elektronische Registrierung vor der Einreise ist für alle Reisenden obligatorisch.

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