Dank Hanke und Tippelt

FDP erkämpft zusätzliche Mittel für die DZT

Vom Deutschen Bundestag kommt mehr Unterstützung für das Auslandsmarketing der DZT.
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Vom Deutschen Bundestag kommt mehr Unterstützung für das Auslandsmarketing der DZT.

Das Auslandsmarketing der Destination Deutschland wird aufgewertet. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) darf sich auf zusätzliche Mittel im kommenden Jahr freuen.

Den Tourismuspolitikern Nico Tippelt und Reginald Hanke ist es in der letzten Runde der parlamentarischen Haushaltverhandlungen (Bereinigungssitzung am 10. November) gelungen, einen Zuschlag für die DZT zu erringen. Es handelt sich dabei um zusätzliche Mittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro für die Arbeit der DZT im kommenden Jahr. Für ihre weltweite Arbeit, inklusive mehrerer Auslandsvertretungen, kann die DZT ein jährliches Budget von etwa 34 Mio. Euro verwenden.


Bereits zuvor wurde durch erfolgreiche Nachverhandlungen Ende September zwischen den Koalitionspartnern im Tourismusausschuss und den Haushältern ein sogenannter "Aufwuchs" um 4,6 Mio. Euro erreicht.

"Deutschland steht als Reisedestination in einem starken europäischen Wettbewerb. Viele Nachbarländer haben deutlich mehr Mittel zur Verfügung um ihre Länder international zu vermarkten. In der derzeitigen Situation ist hier jeder zusätzlich investierte Euro dringend notwendig, zum Beispiel um zahlungskräftige Gäste aus den USA und Südostasien zu gewinnen, die viel Geld in deutschen Hotels, Gaststätten und touristischen Einrichtungen lassen", erklärte Nico Tippelt, tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Reginald Hanke sagte: "Die DZT will jetzt besonders dafür werben, dass Gäste – vor allem aus Übersee – möglichst lange in Deutschland verweilen. Diese Umsätze benötigen unsere schwer von der aktuellen Krise gebeutelten Betriebe dringend. Neue Zielgruppen müssen erschlossen und nachhaltige Reiseangebote in Deutschland vermarktet werden. Dafür wollten wir die DZT finanziell noch besser ausstatten und freuen uns darüber, dass dies gelungen ist."

Hanke und Tippelt sagten, dass sie sich auch in den kommenden Jahren dafür einsetzen werden, die Budgetzuwächse für die DZT "zu verstetigen".

1 Kommentar

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1.
Joachim Miller
Erstellt 11. November 2022 15:54 | Permanent-Link

Liebe DZT, bitte auch wieder den lateinamerikanischen Markt bearbeiten und betreuen.
Die Schweiz beziehungsweise Schweiz Tourismus agiert beispielsweise in Brasilien vorbildlich, ist präsent und wirklich aktiv!

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